Krieger- und Soldatenkameradschaft Neudorf feiert Einsatz für den Frieden
60 Jahre Begleiter der Soldaten

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Luhe-Wildenau
03.08.2016
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Neudorf. Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Neudorf (KSK) versteht sich als Mahner. Seit 60 Jahren setzt sich die KSK für den Frieden ein. Auch gesellschaftlich ist der Neudorfer Verein gut unterwegs. Dies begingen die Mitglieder mit einer würdigen Feier im Gedenken an die verstorbenen und vermissten Kameraden. Eine Vielzahl von Vereinen kam mit ihrer Fahnenabordnung zur Jubelfeier der KSK.

Im Schulhof beim Vereinszentrum begrüßte die Blaskapelle Etzenricht die Gäste. Unter den Besuchern waren auch Vertretungen des Bayerischen Soldatenbundes aus Bezirks- und Kreisverband, Angehörige der Bundeswehr und des Volksbundes Kriegsgräberfürsorge. Ebenso Pfarrer Arnold Pirner und Bürgermeister Karl-Heinz Preißer mit Stellvertretern und Markträten.

Nach drei Böllerschützen bewegte sich ein langer Ehrenzug durch Neudorf in Richtung Kirche bis zum Kriegerdenkmal. Dort nahmen die Vereine im Halbkreis Aufstellung. Oberstleutnant a.D. Bernd Henn hielt die Festansprache.

"Vor 10 Jahren standen wir an gleicher Stelle, um das 50-Jährige zu feiern. Auch damals, noch als aktiver Soldat, durfte ich die Festansprache halten", so Henn.

Rückhalt in Bevölkerung


"In diesen zehn Jahren hat es einige Veränderungen in unserer Gesellschaft gegeben. Die Bundeswehr wurde verkleinert, die Wehrpflicht ausgesetzt. In so einer Zeit ist es wichtig, dass die Soldaten wissen, dass die Bevölkerung hinter ihnen steht. Die KSK Neudorf ist ein zuverlässiger und treuer Begleiter der Soldaten." Der Wahlspruch der KSK Neudorf "In Treue fest", werde auch in Zukunft Verpflichtung für die Mitglieder sein, so Henn.

Vorsitzender Josef Argauer erinnerte daran, dass der KSK vor wenigen Jahren das Umfeld um das Kriegerdenkmal von der KSK neu gestaltet hat. "Es wurde zu einem Kleinod vor dem Eingang der Kirche."

Gedenken an Verstorbene


Der KSK sei es ein Anliegen, den verstorbenen Mitgliedern zu gedenken. Besonders denke man an die Gründungsmitglieder, die 1956 den Kriegerverein Neudorf ins Leben riefen. Motivation war damals, dass so etwas wie der Zweite Weltkrieg nicht mehr geschehen dürfe. Argauer legte mit Stellvertreter Hans Meierhöfer ein Blumengebinde am Kriegerdenkmal nieder.

Mit Marschmusik ging es anschließend wieder zurück zum Festplatz, wo sich das Festzelt sehr schnell füllte. Vorsitzender Argauer begrüßte besonders die Festdamen von der Fahnenweihe im Jahre 1958 und vom 50-jährigen Jubiläum.
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