Neue Kräfte für SC Luhe-Wildenau
Führungsteam wieder komplett

Vorsitzender Wilhelm Hagler (links) und sein Stellvertreter Norbert Stich (rechts) freuen sich über den Einstieg von Johanna Kick als Kassiererin und Thomas Diertl als Fußballabteilungsleiter beim SC Luhe-Wildenau. Bild: bey
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Luhe-Wildenau
14.01.2016
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Das Führungsteam des SC Luhe-Wildenau ist nach der Wahl von Thomas Diertl zum Fußball-Abteilungsleiter und Johanna Kick zur Kassiererin wieder komplett. "Damit ist der Verein wieder in einem guten Fahrwassser, für mich ist heute ein Freudentag", meinte Vorsitzender Wilhelm Hagler nach der einstimmigen Entscheidung der 45 stimmberechtigten Mitglieder. Auf Eis schoben die Mitglieder die Entscheidung, ob unmittelbar angrenzend an den A-Platz ein Parkplatz angelegt werden soll.

Hagler erinnerte eingangs der außerordentlichen Mitgliederversammlung, dass im April diese beiden Funktionen nicht besetzt werden konnten. Deshalb habe Siegfried Goschler die Aufgabe des Fußball-Abteilungsleiters übernommen. Die Kasse sei von Hagler selbst mit Jürgen Ebenschwanger geführt worden, schilderte Hagler. Im November habe sich abgezeichnet, dass die Ämter neu besetzt werden können.

Von Geburt an dabei


Der Wahlausschuss hatte eine leichte Aufgabe. Nachdem sich keine anderen Bewerber für beide Posten fanden, wurden die Wahlen per Akklamation durchgeführt. Zur neuen Kassiererin wählten die Mitglieder einstimmig die 20-jährige Verwaltungsangestellte Johanna Kick, die ihren Arbeitsplatz im Oberwildenauer Rathaus hat. Sozusagen fast seit der Geburt ist sie Mitglied im Verein, war früher aktiv und übt dieses Hobby jetzt beim SV Etzenricht aus.

Ebenso einstimmig wählten die Mitglieder Thomas Diertl als neuen Fußball-Abteilungsleiter. Der 41-jährige Berufsschul-Lehrer gehört dem SC seit 2001 an und war früher aktiver Fußballer. Er hat sich zum Ziel gesetzt, eng im Verbund mit dem Vorstand zu arbeiten und vor allem in der Jugendarbeit wieder Akzente zu setzen, die die Neugründung einer Jugendmannschaft anstreben. "Nur mit eigenem Nachwuchs lässt sich eine Herren-Mannschaft erhalten, ohne dass 40- oder fast 50-jährige Spieler zum Erhalt des Spielbetriebs aufs Feld müssen", sagte Diertl.

Hagler informierte über die beabsichtigte Anlegung eines Parkplatzes im noch vorhandenen Wald neben dem A-Sportplatz. "Mit diesem Parkplatz vermeiden wir, dass Kinder beim Aussteigen bei den Parkplätzen gegenüber des Sportheimes die vielbefahrene Ortsverbindungsstraße überqueren müssen", sagte Hagler. Die Maßnahme sei deshalb mit "Verkehrssicherheit" überschrieben. "Sinnvoll oder Schmarren?" lautete die Frage an die Mitglieder. Siegfried Goschler beurteilte die Idee als "Supersache", stellte aber die Frage, ob sich das der Verein finanziell leisten kann. Ehrenvorsitzender Josef Meiler regte an, die Marktgemeinde mit ins Boot zu holen, weil dort bereits lange zurückliegend die Notwendigkeit eines Parkplatzes erkannt worden sein soll. Gerhard Kres befürwortete ebenfalls eine finanzielle Beteiligung der Marktgemeinde. Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer verwies auf einen alten Marktratsbeschluss, der den Vereinen eine finanzielle Unterstützung von zehn Prozent bei baulichen Maßnahmen zusichert. Dies müsse hier anwendbar sein, meinte der Bürgermeister. "Über eine andere Höhe muss der Rat entscheiden." Walter Ebenschwanger beendete die Diskussion mit seinem Vorschlag: "Sammeln wir bis zur eigentlichen Jahreshauptversammlung die wichtigsten Fakten und treffen dann eine Entscheidung."

Lohnender Umbau


Hagler gab bekannt, dass die Warm- und Kaltwasserversorgung des Sportheimes künftig per Solaranlage erfolge, die von einer normalen Heizung unterstützt werde. Die Kosten für den Umbau bezifferte der Vorsitzende auf rund 23 000 Euro. Ob der Vorschlag aus der Versammlung, künftig auf dem Sportheim-Dach eine Photovoltaikanlage zu errichten, auch in die Praxis umgesetzt wird, muss noch geprüft werden.
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