Ostbayernring günstig für Unterwildenau
Gleich zwei Fördertöpfe

Vermischtes
Luhe-Wildenau
25.11.2016
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muss bei der Änderung des Flächennutzungsplans nachsitzen. Für den Bereich "Am Forst" ist eine weitere Auslegung nötig.

(fz) "Eschlingsweiher III" ist durch. Die Stromtrasse "Ostbayernring" scheint günstig für Unterwildenau. Auch bei Au gibt es eine Lösung. Die Regierung der Oberpfalz hat das Raumordnungsverfahren für die Stromtrasse Ostbayernring abgeschlossen. Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer informierte in der Sitzung des Gemeinderats über das Ergebnis. Demnach wurde von den beiden möglichen Varianten "7a und 7b" die erste als nichtraumverträglich beurteilt. Die Gemeinde hatte die zweite Variante favorisiert. Sebastian Hartl informierte, dass aus der Gemeinde Pirk 6 und aus Luhe-Wildenau 50 Einwände von Bürgern und beiden Kommunen vorliegen. Für Unterwildenau sei es günstig, weil die Variante vom Ortsteil wegrückt. Allerdings soll die Trasse bei Au (Gemeinde Pirk) früher als geplant auf die Bestandstrasse zurückgeführt werden.

Teilweise zugestimmt


Die zweite Änderung des Flächennutzungsplanes bedarf einer zweiten Auslegung. Betroffen sind die Bereiche Eschlingsweiher III und "Am Forst". Der Bürgermeister teilte mit, dass die Zustimmung des Landratsamts gesplittet sei. Eschlingsweiher ist genehmigt, und für "Am Forst" bedarf es einer "Speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung" (SAP). Preißer zeigte sich verwundet, weil es bisher geheißen habe, dass "Am Forst" in Ordnung sei. Zweiter Bürgermeister Gerhard Kreis forderte, die Ausschreibung Eschlingsweiher III für die Erschließung so vorzubereiten, dass man gleich einsteigen kann.

Roland Rauch war irritiert: Das Ingenieurbüro hätte wissen müssen, dass man dieses SAP braucht. "Das ist neu, bisher haben wir so etwas nie gebraucht", entgegnete der Bürgermeister. Einstimmig erkannte man die Aufsplittung an.

Die Gemeinde will die Grundschule in Luhe mit Turnhalle und Freisportanlage sanieren. Bürgermeister Preißer erläuterte, dass hierfür zwei Fördertöpfe zur Verfügung stehen: das Kommunale Investitionsprogramm (KIP) und FAG-Mittel (Finanzausgleich). KIP wäre für die energetische Sanierung von Turnhalle und Aula. SAP dann für die Sportanlage. Für die energetische Sanierung liegen die geschätzten Kosten bei 1,115 Euro mit einer Förderung von 90 Prozent und bei den weiteren Maßnahmen über FAG bei 690 000 Euro mit einer Förderung von 50 Prozent.

Geschäftsstellenleiter Alfred Gilch betonte, dass man bei KIP im Programm sei. Will man weiter gehen, dann müsse man für die Generalsanierung über FAG gehen und hier dann auch das abdecken, was nicht ins KIP-Programm falle. Einstimmig war der Gemeinderat dafür, dass beide Maßnahmen vorangetrieben werden. Ebenso einstimmig wurden Zuschussanträge abgesegnet.

Der SC Luhe-Wildenau erhält zur Sanierung der Sanitäranlagen im Sportheim (80 000 Euro) 20 Prozent von der Gemeinde. Dieser errechnet sich aus dem verbleibenden Eigenanteil nach Abzug der Förderung durch den Bayerischen Landessportverband. Der FC Luhe bekommt für den Austausch der Flutlichtanlage (35 000 Euro) ebenfalls einen Zuschuss. Die Feuerwehr Neudorf erhält 50 Prozent von den Eigenkosten in Höhe von 1600 Euro für die Errichtung einer Außentreppe.

Mehr Licht an der Einfahrt


Beim neuen Netto-Markt schlug Bürgermeister Preißer die Errichtung einer Straßenbeleuchtung an der Einfahrt (4143 Euro) und auf dem Geh- und Radweg (1200 Euro) vor. Keine Einwände. Man einigte sich auch darauf, dass der Containerstandort in Luhe in der Ringstraße weiter an den Ortsrand verlegt wird.
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