Patenbitten der Krieger- und Soldatenkameradschaft
Neudorfer knien nieder

Die Neudorfer (von links) Robert Thoma und Gerhard Ermer knien vor den Oberwildenauer Vorsitzenden und warten auf Erlösung.
Vermischtes
Luhe-Wildenau
14.06.2016
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Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Neudorf wird 60 und feiert das Jubiläum groß. Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren, nur eine Sache hat bisher gefehlt.

Oberwildenau. Nach guter Tradition kam die Neudorfer Krieger- und Soldatenkameradschaft nach Oberwildenau zum Patenbitten. Ein Pate gehört zu einem Jubiläum, die Oberwildenauer hatten keine andere Wahl, als die Bitte anzunehmen.

Einzug der Bittsteller


Die eine Truppe wartete vor dem Rathaus auf die Gäste, die Neudorfer sammelten sich in der Hauptstraße. Drei Musikanten gingen voraus, die Krieger- und Soldatenkameradschaft mit Familienanhang folgten mit einem Leiterwagen, auf dem sich ein Fass Bier befand. Der Vorsitzende der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Oberwildenau, Robert Thoma, wartete wiederum mit seinen Mitgliedern und dem Schirmherrn des Jubelfestes, Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer, auf die Bittsteller.

Die Oberwildenauer hatten bereits ein Holzscheit vorbereitet, natürlich abgerundet, damit sich die Neudorfer nicht weg taten. KSK-Vorsitzender Josef Argauer und sein Stellvertreter Hans Meierhöfer knieten nieder und brachten in Versform ihr Anliegen vor. Die Neudorfer empfänden es als Ehre, wenn die Oberwildenau zu ihrem Jubelfest die Patenschaft übernehmen würden, betonten sie: "Wollt ihr unsere Paten sein? Wir sind nicht ohne Mitbringsel gekommen, ein Fass Bier, eine Brotzeit und flotte Musik haben wir dabei, damit wir euch gut stimmen." "Bei so viel Ehre kann man diesen Antrag nicht ablehnen", antwortete Robert Thoma. Sichtlich erleichtert erhoben sich die Neudorfer Vorsitzenden von ihrem Holzscheit.

Würste mitgebracht


Mit Musik zogen die Vereine anschließend ins Gerätehaus der Oberwildenauer Feuerwehr. Dort hatten die Frauen der SRK Oberwildenau die mitgebrachte Brotzeit, Würste mit Kraut, aufgebaut. Josef Argauer zapfte das Fass gekonnt mit zwei Schlägen an. Die Mitglieder und die Bevölkerung feierten bei "Oberwildenauer Wirtshaus-Musik".
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