Pfarrer Alfons Forster referiert bei katholischen Männern
Barmherzigkeit erkennen

Vermischtes
Luhe-Wildenau
11.10.2016
16
0

Pfarrer Alfons Forster referierte bei der Vereinsgemeinschaft der Katholischen Männer im Pfarrheim über das Heilige Jahr der Barmherzigkeit. Seit Einführung des ersten Heiligen Jahres 1300 unter Papst Bonifaz (1294-1303) fand in mehrfach veränderten Abständen von meist 50, 33 oder 25 Jahren ein Heiliges Jahr statt. Zuletzt war dies 2000 unter Papst Johannes Paul II. der Fall.

Papst Franziskus hat offiziell ein außerordentliches Heiliges Jahr der katholischen Kirche ausgerufen. Es ist vom 8. Dezember 2015 bis 20. November 2016 angesetzt und steht im Zeichen der Barmherzigkeit, einem Thema, dem sich Franziskus häufig zuwendet. Er rief die Menschen auf, die Bedeutung von Barmherzigkeit zu erkennen.

Die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit bestehen daraus Hungrige zu speisen, Obdachlose zu beherbergen, Nackte zu bekleiden, Kranke zu besuchen, Tote zu begraben, Almosen zu geben und Gefangene zu besuchen. Die sieben geistlichen Werke der Barmherzigkeit sind: Die Unwissenden lehren, die Zweifelnden beraten, die Trauernden trösten, die Sünder zurechtweisen, den Beleidigern verzeihen, die Lästigen ertragen und für die Lebenden und Verstorbenen beten.

Das Heilige Jahr beginnt traditionell damit, dass die ansonsten zugemauerte Heilige Pforte im Petersdom geöffnet wird. Auch in den Diözesen und einigen ausgewählten Kirchen können Gläubige durch Gebet und Buße einen Ablass ihrer Sünden erreichen.

Herausforderung


Anhand von Gleichnissen aus der Bibel erklärte Forster den Begriff der Barmherzigkeit. Die kirchliche Tradition kenne die sieben leiblichen und die sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit, wobei die geistigen Werke oft noch stärker herausforderten als die leiblichen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kirche (454)Heiliges Jahr (5)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.