Soldat, Politiker, Pfarrer
Ambros Trummer feiert 70. Geburtstag in seinem Heimatort Neudorf

Ambros Trummer (Vierter von links) lebt mittlerweile seit Jahrzehnten im Bayerwald. Zu seinen Freunden aus Neudorf hat er den Kontakt aber nie abreißen lassen. Gemeinsam feierten sie den 70. Geburtstag des Pfarrers nach. Bild: hme
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Luhe-Wildenau
16.09.2016
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Pfarrer Ambros Trummer ist seinem Heimatort noch immer sehr verbunden. Jüngster Beweis: Er feierte dort 70. Geburtstag.

Neudorf. Trummer wuchs mit fünf Geschwistern auf dem elterlichen Bauernhof auf. Das Haus der Trummers war für die Dorfjugend immer ein Mittelpunkt. So war es üblich, dass alle Jugendlichen die Mama "Fellner-Mutti" mit Mutti anredeten. Nach der Schule verpflichtete sich Ambros bei der Bundeswehr. Seine große Leidenschaft gehörte aber der Katholischen Landjugendbewegung, für die er sich auf Orts- und Kreisebene engagierte.

Als Organisationstalent brachte er Beruf und Ehrenamt gut unter seinen Hut. So kam es schon mal vor, dass vor einem Veranstaltungslokal ein Bundeswehr-Jeep parkte. Der Landjugendseelsorger von Bayern, Pfarrer Wittmann, machte Ambros Trummer die Priesterlaufbahn schmackhaft. Das Studium führte ihn bis nach Schwaz in Tirol. Ambros Trummer war zu dieser Zeit auch zweiter Bürgermeister von Neudorf. Seine Priesterweihe 1978 und der anschließende Empfang in seinem Heimatdorf sind unvergessen. Zunächst war Trummer in Beratzhausen und später in Vohenstrauß eingesetzt. Auf Wunsch des Bischofs wechselte er nach Lohberg im Bayerischen Wald.

Seine Heimat hat Trummer nie vergessen. Sonntagabends reiste er fast wöchentlich an und verbrachte den Montag mit der Familie. Ein Schicksalsschlag war der tödliche Verkehrsunfall seines kleinen Bruders. 2001 wurde Trummer zum Pfarrer der neugeschaffenen Seelsorgeeinheit Lam/Lohberg berufen.

Nach der großen Geburtstagsfeier in Lam, wo er die Bürgermedaille bekam, lud Trummer Freunde aus seiner Jugendzeit und Vereine, bei denen er bis heute Mitglied ist, in seine Wohnung in Neudorf auf dem elterlichen Hof ein. Vertreten waren die beiden Sportvereine (Trummer war aktiv beim TSV und beim SC Luhe-Wildenau) sowie die Feuerwehr. Die CSU dankte mit einem Weinkorb für die alljährliche Gestaltung der Maiandacht in Gelpertsricht.
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