Wahlen beim Bauernverband
Ortsverbände vereint

Georg Rothballer (Vierter von links) ist neuer Ortsobmann von Engleshof und Hans-Peter Paulus (Fünfter von links) der neue von Luhe-Wildenau. Bild: mue
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Luhe-Wildenau
25.11.2016
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"Nur im Bauernverband können wir um unsere Rechte und unseren Berufsstand kämpfen", sagte Johann Kick zu den Mitgliedern der BBV-Ortsverbände Luhe, Oberwildenau, Neudorf und Engleshof. Es stand nach fünf Jahren die Wahl der Ortsobmänner an.

Da aus dem Ortsverband Neudorf mit Johann Kick nur ein Mitglied bei dem Treffen im Gasthof Tretter anwesend war, einigte sich die Versammlung in einer Abstimmung darauf, für die Ortsverbände Luhe, Oberwildenau und Neudorf zum ersten Mal nur eine Vorstandschaft zu wählen. Die Ortsverbände bleiben aber vorerst selbstständig und könnten nur in einer separaten Versammlung zum Ortsverband Luhe-Wildenau zusammengelegt werden.

Neuer Ortsobmann für die Gemeinde ist Hans-Peter Paulus aus Luhe. Stellvertreter ist Johann Kick (Grünau) und Beisitzer sind Heinz Landgraf (Oberwildenau), Johann Mutzbauer (Unterwildenau) und Josef Schwandner (Luhe). Der Ortsverband Engleshof bleibt selbstständig (Gemeinde Pirk) und wählte Georg Rothballer zum neuen Vorsitzenden. Stellvertreter ist Thomas Bauer und Beisitzer Hans Stahl.

"Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft" lautete das Thema des Referats von Kreisobmann Josef Fütterer. Der Kampf des Verbandes für die Landwirte zeige immer wieder Erfolge. So ist der "Sachkundenachweis Tierhalter" vom Tisch und die Entlastungsregelung beim Agrardiesel ist gesichert. Kurz vor dem Ziel stehe eine Forderung des Verbandes, dass bei Grundveräußerungen wegen Überschuldung ein Steuerfreibetrag von 150 000 Euro gelten soll. Auch die Milchpreismisere wurde angesprochen. Sorge bereite die Nitratbelastung durch Überdüngung. Ein wichtiges Diskussionsthema waren die Stromtrassen. Fütterer forderte als Entschädigung wiederkehrende Zahlungen, wie sie die Gemeinde als Konzessionsabgabe für den durchgeleiteten Strom erhält. Er warnte davor, vorzeitig mit den Netzbetreibern über Entschädigungen zu verhandeln.

Bürgermeister Dr. Karl Heinz Preißer sagte, dass der Bau der Gleichstromleitung leichter durchsetzbar sei, da anderswo die Widerstände größer seien. Über "Dienstleistungen aus einer Hand" berichtete Klaus Gieler von der BBV-Geschäftsstelle.
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