Dankandacht zum 60. Jubiläum des Frauenbundes - Dichtes Netz an Beziehungen geknüpft
Viel Gutes für die Gemeinde bewirken

Pfarrer Ludwig Steinhauser, Geistlicher Beirat des KDFB Mähring, erteilte den Mitgliedern des Frauenbundes anlässlich der Dankandacht Gottes Segen. Bild: wg
Lokales
Mähring
16.10.2015
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Mit einer Dankandacht in der Pfarrkirche St.Katharina begann das Jubiläum "60 Jahre Katholischer Frauenbund". Den Gottesdienst gestalteten Geistlicher Beirat Ludwig Steinhauser und der Geistliche Beirat des Bezirks, Pfarrer Anton Witt aus Mitterteich. Im Anschluss wurde im Pfarr- und Jugendheim gefeiert (Bericht folgt).

Die musikalische Umrahmung der Dankandacht übernahm Alois Fischer an der Orgel. 60 Jahre wäre bei Eheleuten die Diamantene Hochzeit, betonte Pfarrer Steinhauser und war froh, "einen Frauenbund zu haben, der so viel in der Gemeinde arbeitet". "Viel Gutes haben Sie gemeinsam bewirkt für andere, die Hilfe brauchen, für den Ort, für die Pfarrgemeinde." Die Frauen hätten aber auch viel Freude miteinander erlebt, hätten ein dichtes Netz an Beziehungen geknüpft - auch zum Nachbarland Tschechien, die bis heute aufrecht erhalten werden.

Etwas Wesentliches beim Frauenbund sei das Gebet, das in der Gemeinschaft nicht zu kurz kommt. So gebe es die gemeinsamen Gebetsabende um Frieden und Freiheit, die vom KDFB Mähring aus gingen, schon vor der Öffnung der Grenzen. "Seitdem wird ständig das Gebet hinaus getragen in die Zweigvereine des Dekanats und Bezirks." Es sei eine wichtige Frucht, die hier entstanden ist, wofür sich Pfarrer Ludwig Steinhauser besonders bedankte. Er dankte aber auch Gott, "dass er uns diese Freiheit schenkte".

Pfarrer Anton Witt ging im Evangelium auf die Geschichte von Maria ein, die sich auf den Weg machte zu Elisabeth, ihrer Cousine. Beide waren schwanger. Beim Treffen nach dem Marsch über das Gebirge regte sich das Kind vor Freude, gemeinsam wurde gebetet und gesungen, Gott gepriesen.

Den Ansturm bewältigen

Das Leben der Frauen in Mähring sei vielleicht nicht großartig, dennoch hätten sie Gründe, Gott zu danken: Dass sie in einem Land ohne Angst leben können, dass sie schöpferisch kreativ sind. In seinem weiteren Ausführung verwies Witt auch auf die Veränderungen in den vergangenen Jahrzehnten. So etwa habe die Kirche in vielen Ländern Schulbildung zu den Menschen gebracht und viele Priester aus dem Ausland sind inzwischen bei uns tätig. Nach dem Krieg seien 13 Millionen Vertriebene aufgenommen worden, die unser Land mit aufbauten. "Auch heute müssen wir Regeln finden, um den Ansturm zu bewältigen, das könnte die Gesellschaft beleben und aufbauen", so der Geistliche. Die Menschen heute seien oft ängstlich, auf sich bedacht, haben keine Zeit für Gott und die anderen. Sie haben ihren Glauben verloren, sind ohne Hoffnung, sehen nur Verlust und Neid. "Wir als Gläubige können denen neue Hoffnung geben, können durch unseren Einsatz anderen helfen durch Gott, Jesus und den Heiligen Geist." Pfarrer Witt wünschte deshalb dem KDFB auch für die nächsten 60 Jahre Gottes Segen und Kraft für seine Arbeit.

Brigitte Hofmann und Roswitha Riedl vom KDFB-Vorstand sprachen die Fürbitten, sie baten auch um Gottes Segen für die Gemeinschaft.
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