Gemeinde Mähring und Stadt Tirschenreuth beteiligen sich an Kosten - Heimatkreis auf Spenden ...
Kirchturm von St. Anna braucht Sanierung

"Die Anna-Kirche ist eines der Wahrzeichen unserer Marktgemeinde." Bürgermeister Josef Schmidkonz
Lokales
Mähring
30.07.2015
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Gleich nach dem Annafest beginnt die Sanierung des Kirchturms auf dem Pfaffenbühl. Das gab Vermögensverwalterin Elis Saller bei der Hauptversammlung des Heimatkreises Plan-Weseritz bekannt. Die Spendenbereitschaft für dieses Projekt sei groß: "Jeder Euro, den Sie für die St.-Anna-Kirche spenden, wird nur für diese verwendet", sicherte sie zu.

Demnächst sollen die Platten der Turmverkleidung abgenommen und Sanierputz aufgetragen werden. Außerdem wird der Putz an der Kirche gleich mit erneuert. Die Sanierung wird auf ungefähr 30 000 Euro geschätzt. Das Bistum Regensburg beteiligt sich mit maximal 18 Prozent. Die Gemeinde Mähring hat 10 Prozent Zuschuss zugesagt: "Die Anna-Kirche ist eines der Wahrzeichen unserer Marktgemeinde, ein Anziehungspunkt für Bürger, Urlauber und Reisende", begründete Bürgermeister Josef Schmidkonz.

Sein Tirschenreuther Kollege Franz Stahl sicherte 7,5 Prozent Zuschuss zu, nachdem durch die Vereinssitz-Verlegung von Landshut nach Tirschenreuth die rechtliche Begründung dafür gegeben ist. "Wir können aber weitere Spenden gebrauchen", betonte die Kassenverwalterin.

Elis Saller war noch zufrieden mit dem Jahresabschluss, auch wenn die Mitgliederzahl um 55 gesunken ist und es damit immer weniger Bezieher des Heimatbriefs gibt. Bei diesem Posten ergab sich ein Minus von rund 12 000 Euro. "Gott sei Dank ist die Spendenfreudigkeit unserer Leser ungebrochen, aber auch hier macht sich ein Rückgang bemerkbar." Zur Deckung der Heimatbrief-Kosten muss der Verein auf Rücklagen zurückgreifen. Durch Abzeichenverkauf nicht kostendeckend ist auch das Annafest. "Viele können aus Altersgründen nicht mehr kommen", erklärte Saller das Defizit von 3000 Euro, Beim Heimatkreis errechnete sich ein Minus von rund 1000 Euro, bedingt durch die Ausgaben für das Museum. Dank gebührte der Stadt Tirschenreuth, die keine Miete für die Museumsräume verlange.

Insgesamt verzeichnete die Vermögensverwalterin 2014 rund 32 000 Euro an Spenden. "Nur durch diese zusätzlichen Einnahmen konnten wir unsere vielfältigen Aufgaben erfüllen. Im Vergleich mit anderen Heimatkreisen stehen wir noch gut da." Elis Saller bat um intensive Werbung neuer Mitglieder und Heimatbrief-Bezieher: "Nur miteinander können wir auch die kommenden Jahre überstehen."
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