Unterstützung für das Anna-Fest

Lokales
Mähring
10.03.2015
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Der Fortbestand des Anna-Festes ist gesichert. Die Soldatenkameradschaft jedenfalls will sich weiter beim Fest der Plan-Weseritzer einbringen, auch wenn eine Umstrukturierung nötig ist.

Die Grippewelle hat auch die Soldatenkameradschaft erreicht. Bei der Jahreshauptversammlung mussten sich einige der zu Ehrenden und etliche Mitglieder entschuldigen. Vorsitzender Reinhard Beer war ebenso "angeschlagen" wie sein Stellvertreter Franz Schöner, der das Protokoll für den erkrankten Schriftführer Oswald Kraus vortrug.

Vorsitzender Reinhard Beer freute sich, dass die Mitgliederzahl von 75 auf 78 Personen angestiegen ist. Zu den 65 Reservisten kommen vier Kriegsteilnehmer und neun Fördermitglieder. In seinem Jahresbericht listete Beer unter anderem die verschiedenen Spendenaktion auf sowie die Teilnahme an Fest und bei der Durchführung des Anna-Festes der Plan-Weseritzer. "Wir wollen das Anna-Fest nicht sterben lassen, aber es ist eine Umstrukturierung nötig", vermerkte Beer dazu. "Die Mähringer Vereine machen weiter, damit die Wallfahrt erhalten bleibt." Erfreut war der Vorsitzende, dass im vergangenen Jahr sehr viele Vereine aus der Gemeinde und auch auswärtige Vereine mit ihren Fahnenabordnungen zu dem Fest gekommen waren.

Überschneidungen

In seinem Rückblick bedauerte Beer, dass zum Bürgerfußballturnier keine Mannschaft gebildet werden konnte - er selbst hat das Turnier 1995 ins Leben gerufen. "Aber wir haben wenigstens die Startgebühr entrichtet." Kritik brachte Beer zur Planung der Vereinsveranstaltungen vor. Trotz Terminabsprachen komme es immer wieder zu Überschneidungen, etwa mit dem Starkbierfest. Dank galt den vier Sammlern der Kriegsgräbersammlung, die mit 427 Euro das beste Ergebnis seit Jahren erzielten.

Der Volkstrauertag sei von der Kameradschaft durchgeführt worden. "Weil es wichtig ist zu sehen, was der Frieden wert ist!" Auch für Jüngere sei dies interessant. Dank galt allen teilnehmenden Vereinen, denen hinterher eine Brotzeit spendiert wurde. Der Vereinsausflug führte nach Dresden.

2. Vorsitzender und 3. Bürgermeister Franz Schöner bedankte sich bei der Kameradschaft herzlich, dass sie sich "am massivsten" an den Arbeitseinsätzen beteiligt hatten. Leider werde der Raum für den Kriegerverein nicht bleiben, künftig wird es einen "Raum der Vereine" geben. Beim Faschingswagenbau sei angesichts der Material-Probleme der Bundeswehr ein Panzer nachgebildet worden, der beim Faschingszug die Blicke auf sich zog. Besucht wurden außerdem alle Jahreshauptversammlung aller anderen örtlichen Vereine sowie die Beerdigung von des ehemaligen Vorsitzenden der Griesbacher Kameradschaft.

Dank an Spender

Kassier Rudi Kraus berichtete von einem ereignisreichen Jahr. Der Fastentrunk sei sehr erfolgreich verlaufen. Dank galt allen Spendern sowie Besuchern, die zum guten Ergebnis beitrugen. Trotz der Spenden für Kindertagesstätte und Rathaus blieb ein kleines Plus in der Kasse übrig.
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