Viel Lob für die aktiven Bürger

Lokales
Mähring
21.11.2015
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Die modernen Datenautobahnen werden demnächst auch in der Marktgemeinde ankommen. Bei der Bürgerversammlung war der Breitbandausbau natürlich ein Thema in der Bilanz von Josef Schmidkonz ein Thema, zumal für die Einwohner keine Kosten entstehen.

Vor zahlreichen interessierten Zuhörern durfte Schmidkonz bei der Bürgerversammlung im Ebersberger Hof auf die wichtigsten Ereignisse dieses Jahres eingehen. Beim Breitbandausbau werde, so der Bürgermeister, durch die Telekom der Ausbau vorgenommen. Derzeit würde die Befragung in den Haushalten erfolgen, ob der Anschluss durch die Glasfaserkabel erfolgen soll. Kosten würden dafür nicht entstehen. Sollte die Verlegung derzeit nicht gewünscht werden, müssten später die Kosten für den Hausanschluss selbst übernommen werden.

In dem Bericht war natürlich der Abschluss der Sanierungsmaßnahme des ehemaligen Schul- und Rathauses in Mähring ein wichtiger Punkt. Schmidkonz hob das Engagement der Mähringer Bürger hervor, die eine enorme Eigenleistung im Wert von 45 000 Euro erbracht haben. Als Betreuer des Museums wurde 3. Bürgermeister Franz Schöner bestellt.

Mehr Aslybewerber

Ein Thema in dem Bericht waren die Asylbewerber in der Gemeinde, in den Orten Mähring und Griesbach. Nach Abschluss der Arbeiten im früheren Schulhaus Mähring werde sich die Zahl hier erhöhen, kündigte der Bürgermeister an.

Angesprochen wurden von Schmidkonz weiter die vier genehmigten Windenergieanlagen im Gemeindegebiet. Dagegen seien durch den Markt Mähring Rechtsmittel eingelegt worden. Besonders hob Schmidkonz hervor, dass in einem Fall die Stadt Tirschenreuth den Markt Mähring unterstützt. Der Bürgermeister konnte in diesem Zusammenhang auch interessante Zahlen zum Energieverbrauch sowie zur Energieerzeugung vorlegen. So weise die Gemeinde einen Gesamtverbrauch von rund 4,2 Millionen Kilowatt auf, die Erzeugung liege aber bereits bei 7,3 Millionen Kilowatt. Bei der Wasserversorgung erinnerte der Bürgermeister an zahlreiche Verbesserungsmaßnahmen (Sanierung der Sammelbehälter auf dem Poppenreuther Berg, Einbau einer Edelstahltüre in die Entsäuerung). Die Quellschüttungen seien zwar wegen des trockenen Sommers rückläufig gewesen, aber immer noch ausreichend, da auch der Verbrauch zurückgehe. 2016 müssten neue Verbesserungen durchgeführt werden. In absehbarer Zeit sind laut Schmidkonz auch die Wassergebühren anzupassen. Im Bereich der Abwasserbeseitigung werde im kommenden Jahr eine Nachrüstung der Kläranlage Mähring notwendig. Auch bei diesen Gebühren werde es dann wohl eine Anpassung geben.

Große Hilfsbereitschaft

In seinem Bericht vermerkte Schmidkonz auch weniger schöne Vorgänge und bedauerte hier, dass die Sparkasse das Personal in der Zweigstelle in Großkonreuth abgezogen hat. Auf der positiven Seite notierte der Bürgermeister die große Hilfs- und Spendenbereitschaft in der Gemeinde; vor allem im Zusammenhang mit der Innensanierung des früheren Schul- und Rathauses Mähring. Schmidkonz dankte allen beteiligten Vereinen, Vereinigungen und Bürgern für ihren Einsatz. Dabei hob er auch alle Einwohner heraus, die sich zum Wohl der Gemeinde eingesetzt haben, ob für die Jugendarbeit, die Ortsverschönerung oder bei der Brauchtumspflege.

In einem Ausblick hoffte der Bürgermeister, dass im nächsten Jahr der Bau des Radweg von Tirschenreuth nach Mähring vorankommen wird.
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