Aida günstiger als Altenheim

Das Frauenfrühstück des KDFB Mähring wurde sehr gut angenommen. Die Frauen ließen es sich schmecken und freuten sich über gute Gespräche an den Tischen. Bild: wg
Vermischtes
Mähring
11.10.2016
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Geschichten aus dem Leben wurden den Besucherinnen beim Frauenfrühstück aufgetischt. Und die stimmten nachdenklich, waren aber auch humorvoll.

Mit einem Rosenkranz in der Pfarrkirche St. Katharina hatte der Katholische Frauenbund die Veranstaltung am Wochenende eingeleitet. Mit Pfarrvikar Armin Maierhofer beteten die Frauen für Schriftführerin Angela Müller.

Im "Gelebten Museum"


Beim Frühstück im ehemaligen Rathaus, das jetzt das "Gelebte Museum" beherbergt, kümmerten sich die Tischdamen des Frauenbund-Vorstands um das Wohl der Gäste. Mit der Veranstaltung war der Frauenbund ins alte Rathaus umgezogen, nachdem im Pfarr- und Jugendheim Renovierungsarbeiten stattfinden. Resi Beer las bei dem Treffen im Gemeinschaftsraum eine von ihr selbst verfasste Geschichte vor - in Mundart und sehr humorvoll, was ihr am Ende viel Applaus bescherte. Die Mähringerin beschrieb in der Geschichte "Die Radltour mit'm E-Bike" ein eigenes Erlebnis. "Ich bin übern Berch gfohrn wai a Katz", schilderte Resi Beer ihre Eindrücke mit dem ausgeliehenen E-Bike. Weil man nicht so weit fahren wollte, hatte sie allerdings keinen zweiten Akku dabei. Doch dann ging es voller Begeisterung über Stara Voda zum Schloss Kynsvart und nach Marienbad. Mit Elektro-Power ging es schließlich noch nach Dreihacken und endlich zur Einkehr ins Wirtshaus.

Nie ohne Ersatzakku


Doch nach der Rast stellte sie plötzlich fest, dass ihr Fahrrad-Akku "schwächelt". "Schnell howe gmerkt, wos ,no Assistence' bedeutet: nix is meia ganga, obwohl e gstramplt hob wai a Noar!" Und beim nächsten großen Berg sei ihr dann die "Zunga oighängt bis am Kies". Zum Glück schob ihr Mann dann beide Räder den Berg hoch. Das Ende der Geschichte: Mittlerweile hat die Resi "selwa sur a Radl - und ohne Ersatzakku fohr e gwies naicherts maina hi!".

Altenheim kontra Schiff


Erna Weis trug ebenso mit einigen Geschichten zur Unterhaltung bei, wobei sie eher etwas zum Nachdenken ausgewählt hatte. "Ich will nie ins Altenheim, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff", war eine Geschichte überschrieben. Ein Mann macht sich dabei Gedanken, wie es mal sein wird, wenn er alt ist. Er rechnet die Kosten aus, die er für ein Altenheim bzw. eine Kreuzfahrt zahlen muss und kommt zu dem Schluss. "Auf der Aida ist das alles ein selbstverständlicher Service und wenn ich mal krank bin, werde ich vom Bordarzt sogar kostenlos verarztet."
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