An "Poppenreuther Straße" wird aber nur jeder zweite Leuchte in Betrieb gehen - Kirchenstiftung ...
Im Wohngebiet soll endlich das Licht angehen

Die Katholische Kirchenstiftung Großkonreuth plant die Innen- und Außenrenovierung der ehemaligen Sakristei der Pfarrkirche St. Johannes. Bild: wg
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Mähring
18.11.2016
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Großkonreuth. Bei der November-Sitzung des Marktgemeinderates wurde der Termin für die diesjährige Bürgerversammlung festgelegt. Sie findet am Dienstag, 22. November, um 19.30 Uhr im Gasthof Rubenbauer in Griesbach statt.

"Stockdunkel" ist es laut einem Hinweis der Bewohner im Baugebiet "Poppenreuther Straße" in Großkonreuth. Deshalb wünschen sie sich eine Straßenbeleuchtung. Bisher sind laut Bürgermeister Josef Schmidkonz nur die Stromkabel dafür verlegt, doch die Installation der Leuchten könne jetzt beginnen.

"Wir sollten energiesparende LED-Lampen nehmen", so die Empfehlung des Bürgermeisters. Sie seien zwar teuerer in der Anschaffung und es ist laut Bayernwerk noch kein Typ ausgereift, aber dafür bekomme man Garantie für die Auswechslung kaputter Leuchten. Einstimmig war das Gremium für das Aufstellen von Lampen. Bei der Entscheidung für den Lampentyp gingen die Meinungen aber auseinander.

Für Klaus Schöner war es wichtig, ob die Anlieger dazuzahlen müssen, Siegfried Scharnagl wollte "etwas besonders Zuverlässiges, das nach was ausschaut". Oswald Seidl gab zu Bedenken, dass man das Geld der Leute ausgibt, deshalb sollte auf die Kosten geachtet werden. Mit 10:2 Stimmen wurden schließlich die Modelle "Hess Oslo" (893,40 Euro netto) und "Hela City Line" (842,90 Euro) in die enge Auswahl genommen. Beschlossen wurde außerdem, momentan nur jede zweite Lampe aufzustellen, da noch nicht das gesamte Gebiet bewohnt ist. Vorgesehen ist, alle 30 Meter eine Lampe aufzustellen, damit "bis Weihnachten Licht wird". Die Katholischen Kirchenstiftung Großkonreuth St. Johann plant die Innen- und Außenrenovierung der ehemaligen Sakristei. Dem Antrag nach Artikel 6 des Denkmalschutzgesetzes wurde im Gemeinderat stattgegeben.

Ausbau verzögert sich


Bekannt gegeben wurde zudem, dass der Termin für den bis Weihnachten zugesagten Breitband-Ausbau nicht zu halten ist. Dies hatte die Telekomstelle in Regensburg der Gemeinde im September zugesagt. "Es wird aber bestimmt Januar werden", so das Gemeindeoberhaupt, da die Arbeiten nach Abschluss der Erdarbeiten noch rund sieben Wochen dauern. "Die Bürger warten drauf und wollen den Anschluss lieber gestern als morgen", bedauerte Schmidkonz. Viele bräuchten den Anschluss auch beruflich. Da die Firma, die mit den Arbeiten beauftragt ist, vorzüglich arbeite, war der Bürgermeister voll des Lobes. Es gebe keinerlei Beschwerden und die Arbeiten werden sehr gut durchgeführt. "Als Dank laden wir sie zum Essen ein, weil alles so gut hin haut", kündigte er trotz der Verzögerung schon jetzt an.
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Magnus Müller aus Mähring | 20.11.2016 | 10:13  
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