Gottesdienst mit bunten Bildern

Die "Waldindianer" mit Rosi Rödl, Pfarrgemeinderatssprecherin Katrin Weiß und einige Mütter gestalteten den Kinder- und Familiengottesdienst. Bild: wg
Vermischtes
Mähring
26.11.2016
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Bei der Messe am Christkönigstag standen die Mädchen und Buben im Mittelpunkt. Sie trugen Lieder, Fürbitten und Geschichten vor.

Griesbach. Der Aktionstag zum Thema "Kinderrechte" begann mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin. Dieser wurde von und mit den Kindern gestaltet. Begeistert waren die vielen Kirchenbesucher auch vom "Projekt-Chor Kinderrechte", bestehend aus OWV-Jugendwartin Rosi Rödl, der OWV-Kinder- und Jugendgruppe "Waldindianer", Kerstin und Andrea Fritsch, einigen Müttern sowie Katrin Weiß vom Pfarrgemeinderat. Am Ende gab es reichlich Applaus und so mancher wünschte sich, öfters so einen tollen Gottesdienst miterleben zu dürfen.

Im Vorfeld wurden unter der Leitung von Roswitha Rödl und ihrer Schwester Brigitte die Themen, die den Buben und Mädchen wichtig waren, herausgearbeitet und mit bunten Bildern, passenden Liedern und Geschichten in Szene gesetzt. Auch die Fürbitten wurden von den Kindern verfasst und beim Gottesdienst vorgetragen. Pfarrer Dr. Charles Ifemeje freute sich, dass so viele Kinder mit ihren Familien gekommen waren. "Kinder sind ein Geschenk Gottes, sie sind die Kirche von morgen, die Gesellschaft von morgen." Die Mädchen und Buben hatten sich über die Rechte der Kinder Gedanken gemacht.

Kinder ein großes Geschenk


"Jedes Kind der Welt hat das Recht auf Bildung, auf Ernährung, auf Fürsorge, auf Kleidung", lauteten die Aussagen. Auch hätten Kinder das Recht, respektvoll behandelt zu werden. Im Evangelium erinnerte Pfarrer Ifemeje daran, dass die Menschen ihre Kinder zu Jesus brachten, damit er ihnen die Hand auflegen konnte. Wer die Welt nicht annehme als wäre er ein Kind, wird nicht ins Reich kommen, so der Pfarrer. Brigitte Wurm las die Geschichte von Benjamin vor, dem Justine und Katerfreund Joschi zu seinen Rechten verhalfen, so dass er wieder glücklich wurde. Denn Benjamin wollte nur, dass seine Eltern Zeit für ihn haben. "Kinder haben das Recht, dass Eltern Zeit für ihre Kinder haben", erzählte Justine dem Jungen. Schließlich erkannten Benjamins Eltern, dass Kinder ein großes Geschenk sind und wollten so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen. Bei den Fürbitten baten die Kinder Gott, dass alle Kinder lesen und schreiben lernen, dass sie die Schule besuchen dürfen, dass sie nicht überhört werden. Mit dem Lied "Vater unser", dem "Friedenslied" sowie "Es ist genug für alle da" und "Wir sind die Welt, wir sind die Kinder" endete der Gottesdienst.
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