Jahresversammlung der Soldaten- und Kriegerkameradschaft
Kameraden jeden Monat „im Einsatz“

Vermischtes
Mähring
15.03.2016
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Die Soldaten- und Kriegerkameradschaft leistet Einzigartiges in der Gemeinde und im Landkreis. Seit zehn Jahren werden mit dem Erlös des Benefiz-Fastentrunks Einrichtungen und Vorhaben in der Gemeinde unterstützt.

Bei der Jahreshauptversammlung legte Vorsitzender Reinhard Beer einen beeindruckenden Tätigkeitsbericht vor. "Es verging kein Monat, in dem nicht mindestens ein Termin wahrgenommen wurde, meistens waren es mehrere", stellte Beer heraus. Die Kameradschaft hat aktuell 77 Mitglieder, darunter 65 Reservisten, drei Kriegsteilnehmer, 9 Fördermitglieder. Als Neumitglied konnte Tobias Zimmermann aufgenommen werden. Der Berichtszeitraum begann mit dem 9. Fastentrunk. Teilgenommen wurde unter anderem an der Königsproklamation der Schützen oder den Jubiläen der Vereine. "Beim Bürgerturnier des SC zählte der olympische Gedanke, wir haben den ersten Platz von hinten gemacht", meinte Beer.

Platz für die Fahne


Neben Zeltauf- und -abbau mit den örtlichen Vereinen zum Annafest übernahmen die Kameraden auch gemeinsam mit dem Heimatverein den Getränkeausschank beim Fest der Heimatvertriebenen. Das Kriegerdenkmal wurde gereinigt, ein Fahnenschrank ins ehemalige Rathaus eingebaut. "Ich bin froh, dass wir jetzt wieder einen zentralen Platz für die Fahne haben, wegen der Sanierung des Rathauses waren Unterlagen und Fahne überall verstreut untergebracht." Teilgenommen wurde natürlich auch an der Einweihung des "Gelebten Museums". "Ich bin stolz, was unsere Kameraden hier geleistet haben, vor allem Franz Schöner und alle, die mitgearbeitet haben", betonte Beer. Zu den vielen Aktivitäten zählte der Vorsitzende auch die Mitwirkung beim Kirchweihschießen oder den Bau eines eigenen Themenwagens für den Faschingszug. Für alle, die bei Veranstaltungen und Arbeitseinsätzen mitgeholfen haben, gab es ein Helferessen. Dank galt Franz Schöner für die Koordination der Kriegsgräbersammlung. Mit 384 Euro habe man ein gutes Ergebnis erzielt und brauche sich vor größeren Städten nicht zu verstecken.

Kassier Rudi Kraus berichtete von einem erfolgreichen Jahr. "Wir haben noch Geld, trotz Spendenausgang." Fastentrunk und Annafest hätten dafür gesorgt. Dank sagte auch Kraus allen Spendern und Akteuren des Fastentrunks. Kassenprüfer Herbert Rath lobte den Kassier für die wunderbare Arbeit, die Kameradschaft für das freiwillige Mitwirken beim Annafest. "Das tut dem Verein gut und den Plan-Weseritzern auch."

Vorsitzender Beer verlas ein Dankschreiben des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für die Sammlung und ein Angebot für Kriegsgräber-Reisen. Heuer soll wieder versucht werden, in Mittenwald an einer dienstlichen Veranstaltung teilzunehmen. "Da wir keine Schießgruppe haben - wir haben einen Schützenverein vor Ort - wollen wir unseren jungen Leuten trotzdem etwas bieten." 2. Vorsitzender Franz Schöner lud zur Teilnahme an der Lourdes-Soldatenwallfahrt oder am Nimwegen-Marsch (eine Woche, 200 km) ein.
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