Jugendarbeit ist Bildungsarbeit
"Kreisrunder Tisch" informiert sich über das Angebot in der Marktgemeinde Mähring

Sehr angetan vom vielfältigen Angebot in der Marktgemeinde Mähring waren die Vertreter des "Kreisrunden Tisches", dem vier Institutionen der Jugendarbeit im Landkreis angehören und der eine Vernetzung zum Ziel hat. Bild: hfz
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Mähring
21.03.2016
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Was so läuft in Sachen Jugendarbeit in den Gemeinden, darüber informiert sich der sogenannte "Kreisrunde Tisch". Und was die Teilnehmer in Mähring hörten, war doch recht beachtlich.

Großkonreuth. "Kreisrunder Tisch Jugendarbeit" - so nennt sich der Zusammenschluss von Kommunaler Jugendarbeit, Kreisjugendring, Katholischer und Evangelischer Jugend. Die Verantwortlichen stellten sich im Gasthaus Scharnagel den Ansprechpartnern vor.

Nachdem Bürgermeister Josef Schmidkonz die Anwesenden begrüßt hatte, stellte Jugendpflegerin Theresia Kunz die Aufgaben und Ziele des "Kreisrunden Tisches" vor. Wichtigstes Vorhaben der Initiative: die Jugendarbeit im Landkreis zu fördern und zu vernetzen. Gerade der persönliche Kontakt und das Kennenlernen der "Gesichter" der Ansprechpartner soll helfen, hier etwaige Kontaktschwellen abzubauen.

Mit den Gemeindegesprächen, die zweimal im Jahr in unterschiedlichen Kommunen stattfinden, möchte man die Verantwortlichen näher zusammenbringen und das Angebotsspektrum für Jugendliche transparent machen. In einer aufschlussreichen Gesprächsrunde informierten zunächst die Vertreter des Vereinslebens aus der Marktgemeinde über ihre Arbeit vor Ort.

Im Anschluss daran wurden den anwesenden Bürgermeistern, Gemeinderäten, Jugendbeauftragten, Vertreter der Kirchen und der Vereine Das Netzwerk vorgestellt: Theresia Kunz umriss die Funktionen der Kommunalen Jugendarbeit, Vorsitzender Jürgen Preisinger referierte über die Ziele und Angebote des Kreisjugendrings und Jugendreferentin Barbara Schönauer beleuchtete die Aufgaben der Katholischen Jugendstelle. Die Angebote und Leistungen der Evangelischen Jugend lagen ausschließlich per Powerpoint vor, da die Dekanatsjugendreferentin Doris Kick terminlich verhindert war.

Von den Vereinsvertretern wurde in der anschließenden Diskussion unter anderem auch konkrete Fragen zu Zuschussmöglichkeiten, Schulungen für ehrenamtliche Gruppenleiter sowie zum Thema Aufsichtspflicht und Erste Hilfe gestellt.

Abschließend bedankte sich Bürgermeister Schmidkonz für die aufschlussreichen Informationen sowie das große Engagement in der Jugendarbeit. Er gab die Anregung an die Verantwortlichen für das kommende Jahr, sich den Anliegen weiterhin zu stellen , und sicherte dafür die Unterstützung der Gemeinde zu.

Eines wurde an dem Abend klar: In Sachen Jugendarbeit läuft in der Marktgemeinde Mähring Vieles mit einer großen Zahl von Kindern und Jugendlichen sehr gut. Für dieses ehrenamtliche Engagement dankten die Verantwortlichen des "Kreisrunden Tisches" den Akteuren und ermutigten sie, weiterhin die Wertevermittlung und Persönlichkeitsbildung zu stärken: "Jugendarbeit ist auch Bildungsarbeit", hieß es.
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