Keine Spende für Suchthilfe

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Mähring
17.06.2016
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Der Mähringer Marktrat bleibt bei seiner Linie, keinen Präzedenzfall in Sachen Spenden zu schaffen: Einen Antrag des Kreuzbundes Tirschenreuth lehnte das Gremium deshalb ab.

Großkonreuth. Die Selbsthilfegruppe hatte die Gemeinde um eine Zuwendung gebeten, die zur Wiedereingliederung Suchtkranker in die Gesellschaft beitragen sollte. Konkret ging es um Weiterbildungsmaßnahmen. "Seit 1917 gibt es diesen Fachverband für Suchtkranke bei der Caritas", erklärte Bürgermeister Josef Schmidkonz. Nach einer Diskussion wurde beschlossen, keine Spende für den Verein herzugeben, um keine Begehrlichkeiten zu wecken: "Gibt man einmal was, wollen alle anderen auch was und es kommen immer mehr", so die Befürchtung von Oswald Seidl, German Hartmann und Peter Meyer.

"Gartengestaltung im Kindergarten" lautete ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung. In der letzten Sitzung waren bereits einige Vorschläge von Kreisfachberater Harald Schlöger befürwortet worden. Das Gremium hatte sich damals positiv überrascht gezeigt. In der Zwischenzeit wurde ein Gespräch mit dem Landratsamt geführt. "Es scheint so, dass es gar nicht so aussichtslos ist, eine Förderung zu bekommen", informierte der Bürgermeister. Die Gemeinde will nun versuchen, über die Euregio Egrensis Zuschüsse für ein sogenanntes "Kleinprojekt" zu bekommen. Nun müssen die Kosten ermittelt werden, unter anderem für Spielgeräte. Derweil solle Kinderhaus-Leiterin Irida Haberkorn dokumentieren, wie die grenzüberschreitende Arbeit in den vergangenen zehn Jahren ausgefallen ist. Ob sich die Maßnahmen schon in den Sommerferien umsetzen lassen, sei allerdings fraglich, weil der Garten dann auch noch im Herbst gesperrt wäre. Besser wäre es, erst im Herbst zu beginnen - dann wäre der Garten im Frühjahr wieder nutzbar.

Bei einer außerordentlichen Dienstversammlung der Feuerwehr Griesbach hatte sich Wolfgang Beer bereit erklärt, bis zu den nächsten regulären Wahlen in knapp zwei Jahren noch einmal das Amt des Kommandanten zu übernehmen (wir berichteten). Das hat nun auch der Marktrat bestätigt. Nun müsse nur noch der Kreisbrandrat zustimmen, meinte Bürgermeister Josef Schmidkonz. Weil das Feuerwehrwesen zu den Pflichtaufgaben der Gemeinde zählt, zeigte sich Schmidkonz froh und dankbar, dass sich Beer zur Verfügung gestellt hat. Wolfgang Beer war bereits vor Jahren als Kommandant tätig gewesen.

Abschließend lud Franz Schöner die Markträte und alle Interessierten zu einem Fahrradausflug der Mikroregion Marienbad am Samstag, 18. Juni, ein. Los geht es um 10 Uhr in Maiersgrün. Abfahrt in Mähring ist um 9.30 Uhr, wobei Räder auf einen Hänger aufgeladen werden können. Vorgesehen ist eine 25 Kilometer lange Tour mit Brauereibesichtigung.
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