Letzte Freileitungen verschwinden
Vom Dachfirst in die Tiefe

Servicetechniker Harald Eichner (Mitte) hat vor kurzem den Abbau des letzten Dachständers in Mähring mit begleitet. Das "historische Teil" durften Eichner und Netzbauleiterin Katja Lindner an Bürgermeister Josef Schmidkonz übergeben. Im neuen Museum, so Schmidkonz, könnte sich ein Plätzchen dafür finden. Bild: ws
Vermischtes
Mähring
02.04.2016
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Für die luftige Warte auf den Stromleitungen von Haus zu Haus ist es für Amsel und Co. in Mähring vorbei. Jetzt wurde der letzte Dachständer abgebaut.

Zu den "Gewinnern" dieser Umrüstung gehört freilich das Ortsbild, das jetzt frei von Leitungen und den Befestigungen auf den Dächern ist. Mit den neuen Erdkabeln hat das Bayernwerk zudem in die Zukunft des Stromnetzes in Mähring investiert. Neben der Versorgungssicherheit kann das unterirdische Stromnetz mit höherem Leitungsquerschnitt aufwarten und ist so etwa für Einspeisungen aus Photovoltaik-Anlagen gerüstet. In die Umstellung hat das Energieunternehmen rund 35 000 Euro investiert.

Neue Gehsteige


Die umfangreichen Verkabelungsarbeiten im Ort sind laut Netzbauleiterin Katja Lindner mit der Abschaltung der letzten Freileitung im Niederspannungsbereich nun abgeschlossen. Insgesamt seien in Mähring 1200 Meter Freileitungsseile ersetzt worden. Letzte Strecke war der Bereich Haupt- und Rathausstraße. Grund für die Umrüstung war auch der Ersatz für die betagten Leitungen. Bei der Maßnahme hat das Bayernwerk eng mit der Gemeinde zusammengearbeitet. Bürgermeister Josef Schmidkonz verwies auf die komplette Erneuerung des Gehweges entlang der Straßen, zu der das Energieunternehmen seinen Anteil geleistet hat. Und schließlich seien bei der Maßnahme noch neue Kabel für die Straßenbeleuchtung eingezogen worden, weiß die Netzbauleiterin.
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