Musik im fliegenden Wechsel

Vermischtes
Mähring
30.07.2016
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Musik-Minis, Jugendorchester oder Big Band - sie alle finden sich unter dem Dach der Großkonreuther Blaskapelle. Beim Sommerfest zeigten die Musiker ihr Können.

Dem Wetter traute die Großkonreuther Blaskapelle bei ihrem Sommerfest am vergangenen Wochenende dann doch nicht. Ins St. Martinsheim umziehen wollten die Musiker aber auch nicht. Und so wurde kurzerhand auf dem Gelände der ehemaligen Griesbacher Schule ein Zelt aufgebaut. Mit dem entsprechenden Schutz konnten Gewitter und Regen der Stimmung der Festbesucher wenig anhaben. Den Festauftakt bildete ein buntes Kinderprogramm, unter anderem mit Eierlauf, Dosenwerfen, Slackline oder Maltisch. Den ersten musikalischen Abschnitt bildete ab 16 Uhr ein "Bläserklassen-Block". Den Anfang machte die neue Bläserklasse, die erst seit April 2016 zusammen spielt. Im fliegenden Wechsel folgte die zweite Bläserklasse, die nun schon ein gutes Jahr zusammen spielt. Hier erklangen bereits richtige Arrangements aus dem Anfängerbereich, darunter mehrstimmige Stücke von Volksliedern aus aller Herren Länder bis hin zu Rock-Pop-Stücken.

Den Abschluss des Bläserklassen-Blocks machte die fortgeschrittene Bläserklasse, die im zweiten Jahr zusammen spielt. Sie präsentierte konzertante Werke aus dem Jugendbereich, Filmmusiken sowie zeitgenössische Blasorchesterliteratur. Außerdem unternahm sie die ersten "Gehversuche" im traditionellen Bereich der Märsche, Polkas und Hymnen. Jede Bläserklasse setzt sich aus jungen und erwachsenen Spielern zusammen. Es sind alle Blasinstrument-Gattungen vertreten. Für Quer- und Wiedereinsteiger ist dies eine optimale Gruppierung.

Blasorchester-Literatur


Nach einer Umbaupause trat das Jugendorchester auf. Das Orchester ist ein Projektensemble für fortgeschrittene Spieler aus den Bläserklassen und Spielern aus der Stammkapelle. Sie präsentierten zeitgenössische Musik und Klassiker aus dem Rock-Pop-Bereich sowie konzertante Musik aus der modernen Blasorchester-Literatur - ein Bereich, der sonst in der überwiegend traditionell geprägten Musikrichtungen des Vereins nicht so präsent ist. Am Abend kamen die Liebhaber der böhmisch-mährischen Blasmusik auf ihre Kosten. Die Stammkapelle mit ihrem dienstältesten Spieler am 1. Flügelhorn (Josef Wagener alias "Bepp") spielte altbekannte und neue Kompositionen. Das Publikum wechselte fast mit den Besetzungen. Den Abschluss des Sommerfestes machte musikalisch die Big Band, die im vergangenen Jahr erstmals das Zusammenspiel "getestet" hatte. Die Musiker boten typische Hits aus dem Big Band-Bereich, aber auch aus Filmmusik dar, so dass das Sommerfest mit fetzigen Rhythmen erst gegen Mitternacht zu Ende ging.
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