Premiere für neuen Pfarrer

Das Pfarrfest war außerordentlich gut besucht, die Kräuterbüschel fanden reißenden Absatz und waren im Nu ausverkauft. Auch Bürgermeister Josef Schmidkonz nahm ein Kräuterbüschel mit nach Hause. Bild: wg
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Mähring
20.08.2016
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Einen hervorragenden Besuch verzeichnete das Pfarrfest an der St.-Nikolaus-Kirche in Högelstein. Dort konnten die Besucher auch den neuen Pfarrer ihrer Gemeinde kennenlernen.

/Högelstein. Die Pfarrei Mähring hatte wieder alle Bürger, Urlauber und Gäste herzlich zum Pfarrfest an Maria Himmelfahrt an der idyllisch gelegenen St. Nikolaus-Kirche in Högelstein bei Mähring eingeladen. Bei hochsommerlichen Temperaturen war der Besuch hervorragend und so gut wie schon lange nicht mehr. Kein Wunder, dass die vom Katholischen Frauenbund angebotenen Kräuterbüschel reißenden Absatz fanden und innerhalb kürzester Zeit ausverkauft waren.

Pfarrer stellt sich vor


Um 9.30 Uhr begann der Festgottesdienst, zum ersten Mal mit Pfarrer Armin Maierhofer, dem Nachfolger von Pfarrer Ludwig Steinhauser. Der Geistliche, der am 1. September seinen offiziellen Amtsantritt hat, stellte sich dabei der Bevölkerung kurz vor. Er erzählte, dass er 1965 in Altendorf bei Nabburg geboren wurde, Großhandelskaufmann lernte, bevor er in Heiligenkreuz bei Wien an der Philosophisch-Theologischen Hochschule studierte. Außerdem berichtete er von seinen bisherigen Pfarrstellen. In seiner Predigt ging er auf den seligen Pater Maximilian Maria Kolbe ein. Er ist einer von vielen Menschen, die den Namen der Gottesmutter als zweiten Namen tragen. Papst Johannes Paul II. war als Marienverehrer bekannt. Auch Pfarrer Maierhofer hat einen besonderen Bezug zur Gottesmutter, "deswegen ist der Rosenkranz so wichtig - ohne Gebet geht es nicht".

Maria allen ein Vorbild


Der selige Pater Kolbe hat für einen Landsmann sein Leben geopfert. "In einer seiner Schriften spricht er davon, dass unser ganzes Bestreben sein muss, Gott dem Herrn die höchste Ehre zu erweisen. Wir müssen darum bemüht sein, Jesus so zu lieben, wie ihn seine heilige Mutter liebt. Sie steht Gott am nächsten. Wenn wir uns ihr nähern, nähern wir uns damit Gott selbst", betonte der Geistliche Die Gottesmutter sei uns allen ein Vorbild, sie begleitet uns auf dem Weg zu Gott. Wenn wir Gott vertrauen, erweisen wir ihm dadurch eine große Ehre, so Pfarrer Maierhofer. Vor dem Gottesdienst wurden durch den Katholischen Frauenbund Mähring große, farbenfrohe Kräuterbüschel verkauft, die im Rahmen des Gottesdienstes gesegnet wurden. Die Messe wurde vom Neualbenreuther Kirchenchor musikalisch umrahmt.

Anschließend herrschte ganztags Festbetrieb mit der Großkonreuther Blasmusik. Auf dem Gelände vor der Kirche wurden Zelte als Sonnenschutz aufgestellt, die von den vielen Besuchern des Pfarrfestes dankend angenommen wurden.

Dank an Spender


Der Katholische Frauenbund bot selbst gebackene Kuchen und Torten sowie Kaffee an. Zum Essen wurden von den freiwilligen Helfern außerdem Bratwürste und Steaks angeboten. Neben den üblichen kühlen Getränken gab es Bier vom Fass. Der Frauenbund bedankte sich bei allen Helfern, aber auch bei den "Kuchenbäckerinnen" und den vielen Spendern der farbenprächtigen Blumen, die der Frauenbund zu Kräuterbüscheln verarbeitete.
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