Reservisten sogar bei Bundeswettbewerb erfolgreich
In zwei Jahren Grund zum Feiern

Heinrich Kraus (Dritter von rechts) bekam eine Urkunde für 40-jährige Treue zur Kameradschaft. Claudia Massenbichler (Dritte von rechts) erhielt einen Gutschein für die Pflege des Kriegerdenkmals. Dafür dankten (von links) zweiter Bürgermeister Walter Frank, Kreisschießwart Josef Peter, Pfarrer Dr. Charles Ifemeje, Kreisvorsitzender Ferdinand Lienerth und Vorsitzender Gerhard Kraus. Bild: wg
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Mähring
25.02.2016
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Die Schießgruppe der SKR Großkonreuth war sehr erfolgreich bei Bundes- und Landesschießen. Unser Bild zeigt (von links) Ludwig Meyer, Martin Schneider, Kreisvorsitzenden Ferdinand Lienerth und Lothar Wolfrum. Bild: wg

Ohne Volkstrauertag würden die Kriegstoten nicht so in Erinnerung gehalten. "Das ist momentan wichtiger denn je", dankte zweiter Bürgermeister Walter Frank der Soldaten-, Krieger- und Reservistenkameradschaft für die regelmäßige Gestaltung des Gedenktags.

Großkonreuth. Der Verein war auch im vergangenen Jahr sehr aktiv und ins Weltgeschehen eingebunden, bescheinigte Kreisvorsitzender Ferdinand Lienerth angesichts der Tätigkeitsberichte bei der Jahreshauptversammlung. Die Großkonreuther Kameradschaft unterstütze stets den Kreisverband und beteilige sich an der Kriegsgräbersammlung, "eine der ureigensten Aufgaben, um das Andenken zu bewahren".

Nach einem stark besuchten Gottesdienst zum Gedenken an die Verstorbenen blickte Vorsitzender Gerhard Kraus im Gasthaus Scharnagl zurück. 78 Personen gehörten dem Verein zum Jahresende an. Es gab Vorstandssitzungen und Monatstreffen, die Vereinsmeisterschaft und das Kirchweihschießen, ein Gartenfest, die Kriegsgräbersammlung, die Teilnahme an verschiedenen Festen, an Fronleichnam und am Volkstrauertag. Kraus bedauerte hier die geringe Beteiligung und bat um mehr Präsenz. Großer Dank galt den Fahnenträgern für ihre nicht leichte Arbeit. Walter Frank überbrachte die Grüße der Marktgemeinde. Der zweite Bürgermeister, der bei einem Urlaub Kriegsstätten und Soldatenfriedhöfe besucht hatte, empfahl dies auch den Kameraden und dankte für die Kriegsgräbersammlung.

Ab März 2016 beginnt bereits die Planungsphase für das 125. Gründungsjubiläum, das 2018 gefeiert wird. Am 10. September 2016 findet der Vereinsausflug statt, diesmal geht es in Richtung Bayerischer Wald.

Kreisvorsitzender Ferdinand Lienerth bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Der Verband führe ein neues EDV-Programm ein, das die Schützengruppen bereits nutzten und auch für die Kameradschaften zu empfehlen sei. Demnächst werde die neue Homepage auf Kreisebene vorgestellt.

Mit einem Gutschein für ein Wellness-Wochenende im Bayerischen Wald überraschte der Verein Claudia Massenbichler, die mit ihrem Mann Franz ganzjährig das Kriegerdenkmal pflegt, das Umfeld mäht, Blumen anpflanzt und pflegt: "Vielen Dank für die Arbeit", sagte Vorsitzender Kraus. Treuenadel und Urkunde gab es für 40-jährige Zugehörigkeit zum Verein und zum Bund für Heinrich Kraus. Josef Frank und Josef Bartsch wird die gleiche Ehrung nachgereicht, ebenso für zehn Jahre Mitgliedschaft Andreas Üblacker.

Großkonreuth. Großes Lob hatte Kreisschießwart Josef Peter für die Soldaten-, Krieger- und Reservistenkameradschaft und deren Vereinsschießwart Martin Schneider. Die Großkonreuther vertraten die Oberpfalz sogar beim Landesreservistenschießen. Rund 40 Schützen bereichern inzwischen den Verein, lobte Peter den Zuwachs und gratulierte zu den guten Ergebnissen. Sehr erfolgreich war die Mannschaft (Martin Schneider, Lothar Wolfrum und Ludwig Meyer) beim Landesgroßkaliberschießen der Reservisten 2015 mit einem zweiten Platz (Halbautomat). Auszeichnungen gab es auch für die Einzelsieger beim Landesgroßkaliberschießen. Jeweils einen ersten Platz holte sich Lothar Wolfrum mit dem Ordonanzgewehr (175 Ringe), in der Klasse 1 Halbautomat aufgelegt (200 Ringe von 200) und mit der Sportpistole in der Klasse 1 (267 Ringe.)

Sehr erfolgreich war Ludwig Wolfrum auch beim Bundesvergleichsschießen, wo er Sieger in der Klasse 1 Gebrauchspistole (GKK1) mit 267 Ringen sowie Zweiter mit dem Ordonanzgewehr (200 Ringe) wurde. In der Mannschaftswertung belegten die Großkonreuther (Martin Schneider, Lothar Wolfrum und Ludwig Meyer) den dritten Platz (554 Ringe). Verliehen wurde die Schützenschnur für Reservisten der Bundeswehr für eine tolle Schießleistung mit Halbautomat GK in der Schützenklasse: Lothar Wolfrum erreichte hier 939 Ringe bei 150 Schuss. Schließlich wurde noch der Wanderpokal der Soldatenkameradschaft verliehen. Sieger war Martin Schneider, der 69 von 70 Ringen erzielte.
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