Sonderausstellung "Weihnachten im Wandel der Zeit" im "Gelebten Museum"
Holzente unterm Christbaum

Unter dem Christbaum leuchteten die Kinderaugen, wenn die Mädchen und Buben ein Schaukelpferd aus Holz, eine Eisenbahn oder sonstiges Spielzeug fanden. Auch bei der Ausstellung erfreuten sich die Besucher, so wie diese zwei jungen Damen, an den meist einfachen Sachen, die es früher gab. Bild: wg
Vermischtes
Mähring
29.11.2016
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Die Autos waren aus Holz, die Puppen meist einfach ausgeführt. Doch auch unterem Christbaum aus weit zurückliegenden Tagen ließen die Geschenke die Kinderherzen schneller schlagen.

"Weihnachten im Wandel der Zeit" heißt die neue Sonderausstellung im "Gelebten Museum", die nach Anregung von Bettina und Roland Weis vom Museumsteam mit Franz Schöner an der Spitze aufgegriffen wurde. Die feierliche Eröffnung der Ausstellung übernahm Bürgermeister Josef Schmidkonz, sie ist noch bis Ende Dezember an jedem Donnerstag und die nächsten drei Adventssonntage zu sehen. Bürgermeister Josef Schmidkonz eröffnete vor vielen Besuchern - unter ihnen auch Pfarrer Armin Maierhofer - die Ausstellung, in der man die Adventszeit und "Weihnachten" der letzten 100 Jahre noch einmal erleben kann.

Dank an Leihgeber


Das Gemeindeoberhaupt freute sich über die Idee zu dieser Ausstellung und dankte allen Leihgebern, die dafür Bilder, Spielzeug und Weihnachtsgeschenke aus Kindertagen zur Verfügung stellten. Das "Gelebte Museum" sei eine Bereicherung für Mähring und den Fremdenverkehr, so Schmidkonz. Das Museumsteam hat dazu Christbäume aus verschiedenen Zeitzonen des vergangenen Jahrhunderts mit dem dazugehörigen Weihnachtsschmuck ausgestellt. Ebenso gebe es verschiedene Krippen, Weihnachtskarten, Geschenke und Spielzeug aus längst vergangenen Tagen zu sehen. Zudem werden verschiedene Bräuche thematisiert. So unter anderem das legendäre "Peitschen" - ein Brauch, den es nur noch in einigen wenigen Grenzdörfern gibt. Die "Specht" kam sogar persönlich vorbei und wetzte kräftig die Sense. Bereits im Eingangsbereich erwarten den Besucher Fotos von verschiedenen Bürgern aus dem Gemeindegebiet, die als Kinder unterm Weihnachtsbaum oder auch beim Besuch des Nikolauses zu sehen sind. Viele Besucher schwelgten beim Anblick der Ausstellungsstücke in Erinnerungen und die ein oder andere Geschichte aus früheren Tagen wurde im Anschluss an den offiziellen Teil noch in der Museumsstube beim gemütlichen Beisammensein zum Besten gegeben.

Jeden Sonntag geöffnet


Die Ausstellung ist noch im ganzen Dezember jeweils am Donnerstag von 18 bis 21 Uhr geöffnet. Jeden Adventssonntag bis Weihnachten ist das "Gelebte Museum" ebenfalls geöffnet, jeweils von 13 bis 17 Uhr. Das Museumsteam bietet dabei in der Museumsstube auch vorweihnachtliche Getränke, Kaffee und Kuchen an.
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