30. Atempause für die Seele
30. Atempause für die Seele: Gefühle statt Gründe

Die Klarinettenspieler der Musikschule Neustadt und ein Tuba-Bläser begleiteten die 30. Atempause, die diesmal in der katholischen Pfarrkirche veranstaltet wurde. Bild: sei
Freizeit
Mantel
22.01.2016
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Viele haben die Christbaumkugeln und Strohsterne bereits abgenommen. In der katholischen Pfarrkirche in Mantel durfte die Dekoration noch bleiben. Die passte gut zur "Atempause der Seele" von Rita Bayer und Erika Kuschidlo.

Zum 30. Mal hielt das Duo diese Veranstaltung ab und feierte damit ein Jubiläum. Jedes Vierteljahr bieten Bayer und Kuschidlo den Kurs an. Diesmal war das Thema "Reich beschenkt". Bayer zählte vieles auf, womit Gott die Menschen beschenke. Sie könnten für Familie, Freunde, Gemeinschaft, Glauben und Gesundheit dankbar sein. Kuschidlo erzählte die Geschichte von einem jungen Paar, das kurz bevor eine Kirche am Abend geschlossen wird, noch eine Kerze anzünden möchte.

Über eine Weihnachtsfreude von Christoph Schlingensief, der 2010 an Krebs starb, berichtete Bayer. Schlingensief konnte bei seiner Mutter seinen Tränen freien Lauf lassen und erzählen, wie anstrengend es für ihn wäre, immer Lebensfreude verbreiten zu wollen.

"Ich liebe dich"


Kuschidlo bestätigte: "Ich muss nicht alles richtig machen, nicht alles beweisen, nicht alles begründen können. Ich darf meine Gefühle zulassen, überschwänglich und traurig, stark sein und auch mal schwach sein." Ihre Kollegin erzählte nach Karl Rahner, dass das schönste Wort Gottes "Ich liebe dich" heißt. Abschließend betete Kuschidlo für den Frieden, der ein Geschenk sei.

Nicht nur Regierungen sind aufgerufen, Kriege zu verhindern, Versöhnung zu fördern und Brücken des Verstehens zu bauen. Die Klarinettenmusiker der Musikschule Neustadt begleiteten unter Leitung von Karl Wildenauer. Bei der Alpenländischen Weise setzte eine Klarinette nach der anderen ein, zuletzt die Tuba. Zu den Texten passten auch "Kummt schoi hoimli die Nacht", "Über d'Alma" und "Gute Nacht".

Blumen als Dank


Kuschidlo bedankte sich mit Blumen bei ihrer Kollegin, die seit 2009 an ihrer Seite arbeitet. Dank galt auch den Pfarrern Armin Spießl und Bruno Kasongo Ndala, die die Moritz- und Pfarrkirche zur Verfügung stellten.
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