Boygroup in Bademäntel
"Xantl"-Ball mit vielen lustigen Einlagen

Thomas Voigt (links) als Beatrice Egli und Richard Kammerer (rechts) alias Michael Wendler bewiesen Showtalent.
Freizeit
Mantel
19.01.2016
279
0

Über ein "Fass Freibier" freuten sich Hippies, Zwerge und Rotkäppchen. Diese wilde Kostüm-Mixtur servierten die Organisatoren des "Xantl"-Balls am Samstag in der Mehrzweckhalle.

Die Band "die Ochsen" heizte den Tanzlustigen anfangs mit bayerischen Runden ein, dann setzte sie auf die Party-Hits. Zu "Big Bam Boo" von der Saragossa-Band oder "Baby baby, balla balla" tobte die Tanzfläche. Vor allem Oldies wie "Let's Dance" oder "Let's twist again" kamen großartig an. Dabei hielt es auch einen überdimensionalen Koch, Musketiere und eben das Bierfass nicht mehr auf den Stühlen. Mit Spannung wurden die Auftritte der "Jungen Xantl" und der "älteren Xantl" erwartet. Gegen 22 Uhr zeigten die Jungen alias Maximilian Merk, Toni Stengel, Markus Schieder, Tobias Krüger, Martin Göppl und Oliver Pöhnl, was sich Männer unter einem Wellness-Urlaub vorstellen. Dazu präsentierten sie ein graziles Bademantelballett samt ihrer gut gebauter Körper.

"Xantl"-Vorsitzender Harald Stengl verlieh zusammen mit Thomas Voigt Orden. "Wer ihn tragen darf, hat die Pflicht, ihn bei jedem Xantl-Ball zu präesentieren." Sollte jemand dies vergessen, muss er den gesamten Vorstand in die Bar einladen. "Das kann teuer werden, denn bei einer Runde Schnaps bleibt es da nicht." Neue Ordensträger sind seit Samstag Stefan Lippik, Maximilian Merk und Tobias Krüger. Kurz vor Mitternacht trat ein besonderes Gesangsduo auf. Richard Kammerer und Thomas Voigt trugen ihre Köpfe auf urkomisch geschrumpften Körpern. Die beiden glänzten textsicher als Michael Wendler mit "Sie liebt den DJ", als Wolfgang Petri mit "Hölle, Hölle", als Beatrice Egli mit "Mein Herz, es brennt" oder als "Nickerbocker & Biene" mit "Hallo Klaus".

Die lauten Zugabe-Rufe betonten die beiden "I sing a Liad für di" von Andreas Gabalier. Durch geschickte Gestaltung der Bühne und der Kleidung hätte man meinen können, aus den beiden gestandenen Mannsbildern seien Liliputaner geworden.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.