25. Atempause für die Seele besonders festlich - Beifallsstürme für den Männergesangsverein
Der Botschaft der Träume trauen

Lokales
Mantel
10.01.2015
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Ein kleines Jubiläum feierte die Atempause für die Seele: Zum 25. Mal organisierten Rita Bayer und Erika Kuschidlo diese Andacht in der kleinen Moritzkirche. Der Männergesangverein Mantel unter Leitung von Michael Bertelshofer umrahmte die Feier.

Wie schon am zweiten Weihnachtsfeiertag in der katholischen Kirche glänzte das Ensemble mit "Freu' dich Erd und Sternenzelt", "Heilige Nacht", und "Süß singt der Engel Chor Weihnacht". Nach begeistertem Applaus sang der Chor das Lied "Sterne der Heiligen Nacht", das Bertelshofer mit dem Akkordeon, Lothar Kraus mit Gitarre und Roman Karl mit Bassgitarre begleiteten.

Das Lied von Slavko Avsenik hatte der Chorleiter extra für sein Ensemble arrangiert. Die Atempausen für die Seele finden seit 2007 jedes Vierteljahr statt. Anfangs mit Gemeindeassistentin Andrea Schlecht, später mit Judith Weyh. Seit 2011 besteht das Team aus Bayer und Kuschidlo. Die Zahl der Gläubigen, die sich eine Atempause gönnen, stieg von anfangs 20 auf nun bis zu 80 Zuhörer.

Zur Jubiläumsausgabe unter dem Motto "Der Stern von Bethlehem" glänzte die Kirche noch in weihnachtlichem Schmuck. Laut Bayer gehört zum Weihnachtsgeschehen im Wesentlichen der Stern. Biblisch spielt der Stern eine entscheidende Rolle. Er steht für das Kommen des Messias, den Anbeginn allen Werdens und die Vollendung des Seins. Kuschidlo forderte auf: "Licht bricht auf in deinem Herzen. Geh, folge seiner Spur. Traue der Ahnung tief in deiner Seele, mache dich auf den Weg." "Sterne siehst du nur, wenn du das Dunkel wagst, heb' deinen Blick und hab' Geduld, vielleicht entdeckst du einen Stern", erwiderte Bayer. "Ihr könnt dem Stern trauen, und der Botschaft der Träume", so Kuschidlo. "Sucht nicht bei denen, die Macht üben, Grenzen ziehen, Mauern bauen, Urteile sprechen, Waffen schmieden und Kriege führen. Kommt und seht, Neues beginnt. Ein Kind - aller Menschen Heil", machte Kuschidlo Mut. Zu Herzen gingen den Gästen auch die Schlussgedanken: "Was wären wir ohne Weihnachten? Menschen ohne Hoffnung, ohne Licht und ohne Vergebung. Was sind wir durch Weihnachten? Menschen, denen immer wieder ein Licht aufleuchtet, für die es keine hoffnungslosen Situationen mehr gibt, Menschen, deren Schuld für immer getilgt ist." Nach der Andacht gab es für die Gläubigen vor der Kirche heißen Früchtetee, den Renate Puckschamel servierte, und Gebäck.
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