Deutschland ist keine Insel der Glücksseligen
Frieden sichern

Bürgermeister Stephan Oetzinger zitierte vor dem Kriegerdenkmal den Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela. Bild: sei
Lokales
Mantel
19.11.2014
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Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche begannen die Feiern zum Volkstrauertag. Anschließend zogen die Fahnenabordnungen und Vereine mit Bürgermeistern und Marktrat zum Kriegerdenkmal. Mitglieder des VfB trugen Fackeln. Für die Musik sorgten der Männergesangverein Mantel und die Störnsteiner Blasmusik.

"2014 ist für uns Deutsche, an den beiden einschneidenden Ereignissen 1914 und 1939 gemessen, ein Jahr der Jubiälen", sagte Bürgermeister Stephan Oetzinger. Der Frieden in Europa sei keine Selbstverständlichkeit wie die Vorgänge in der Ukraine und der Terror der IS Miliz im Irak und Syrien zeigten. "Der Zweck von Freiheit ist es, Freiheit für andere zu schaffen", zitierte Oetzinger Nelson Mandela.

"Wer glaubt, jetzt hat die Menschheit genug von dem unsäglichen Töten, dem Zerstören von Ortschaften und Städten, wurde eines Besseren belehrt", prangerte der Vorsitzende der Krieger- und Reservistenkameradschaft Reinhold Deglmann an. Ein Blick in die Nachrichten zeige deutlich: "Um uns herum gerät die Welt erneut aus den Fugen."

Leider dächten hierzulande einige Zeitgenossen, das alles gehe sie nichts an. Die Bundesrepublik sei keine Insel der Glückseligen und nicht nur von Freunden umgeben. Dies sei ein Trugschluss, warnte Deglmann. "Frieden erhalten, Frieden sichern und Terrorismus bekämpfen ist die Aufgabe unserer Politiker und Verantwortlichen." Zu Salutschüssen und dem Lied "Vom Guten Kameraden" legten Bürgermeister Oetzinger, Deglmann und dritter Bürgermeister Richard Kammerer Kränze nieder.
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