Dieter Melzner gibt bei CSU Tipps gegen Einbrecher
Schloss und Riegel

Lokales
Mantel
10.10.2015
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Wohnungs- und Hauseinbrüche nehmen in der Region immer mehr zu. Damit es beim Versuch bleibt und Wohnungsinhaber sowie Hauseigentümer mit möglichst geringem Schaden davon kommen, hatte CSU-Vorsitzender Reinhold Meier Dieter Melzner von der Polizeiinspektion Weiden zu einem Vortrag eingeladen.

Melzner widersprach der gängigen These "Bei mir gibt es nichts zu holen". Die Statistik beweise, dass es Diebe nicht nur auf Reiche abgesehen hätten. Und sie kämen nicht unbedingt in der Nacht.

Vor allem Türen und Fenster lassen sich besser sichern. "Gekippte Fenster sind offene Fenster", rüttelte der Referent die Zuhörer wach. Bei Neu- und Umbauten riet er, auf die Norm DIN 18 257 zu achten. "Haustürschlüssel sollten keinesfalls draußen versteckt werden. Bei Verlust ist unbedingt der Schließzylinder zu wechseln", mahnte Melzner. Türblatt, Zarge, Schloss und Belag sollten dem Einbrecher möglichst keine Angriffspunkte zu einem einfachen Eindringen liefern. Schloss und Zylinder gehörten in gewissen Zeitabständen ausgetauscht. Für Haustüren hätten sich Schließbleche mit Kastenriegelschloss gut bewährt. Auch ein Schutzbeschlag mit Bohr- und Ziehschutz sowie der Türspion und die Türsprechanlage leisteten gute Dienste.

In vielen Fällen genüge dem Einbrecher ein Schraubenzieher. Deshalb lohne sich bei mehr als 30 Jahre alten Fenstern ein Auswechseln schon aus energetischen Gründen. Die Mehrkosten betrügen bei normaler Isolierverglasung lediglich 10 bis 25 Prozent. Für die Fenster gibt es aufschraubbare Zusatzsicherungen mit abschließbarer Sicherung an der Griffseite. Querriegelschlösser seien für weniger genutzte Räume sinnvoll.
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