Fünf Scheunen eingeäschert

Die Wehren Neustadt und Weiden bekämpften von der Drehleiter aus das Feuer von oben. Das Wohnhaus (rechts) konnte gehalten werden. Bild: sei
Lokales
Mantel
29.07.2015
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Großalarm in Rupprechtsreuth: Fünf Scheunen, zum Teil bis oben hin gefüllt mit Heu und Stroh, brannten am Dienstagnachmittag lichterloh. Drei Personen erlitten leichte Verletzungen.

(ms) Die Integrierte Leitstelle löste gegen 13.45 Uhr Großalarm aus. Die Feuerwehren Rupprechtsreuth, Mantel, Frauenricht, Mallersricht, Neunkirchen, Weiherhammer, Oberwildenau sowie Weiden und Neustadt mit den Drehleitern eilten zum Brandherd. Als sie eintrafen, standen die landwirtschaftlichen Nebengebäude bereits in Flammen.

Wohnhaus gerettet

Starker Wind erschwerte die Löscharbeiten, so dass die Scheunen nicht gerettet werden konnten. In den Gebäuden lagerten neben Heu und Stroh auch einige Arbeitsmaschinen. Den über 100 Feuerwehrkräften gelang es aber, das Wohnhaus zu sichern. Allerdings muss eine genaue Begutachtung erst noch zeigen, ob nicht doch Wasser- und Rauchschäden entstanden sind.

Suche nach Ursache

Bei den Löscharbeiten zogen sich eine Feuerwehrfrau und ein Feuerwehrmann sowie der 43-jährige Brandleider leichte Verletzungen zu. Letzterer kam ins St.-Anna-Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg, die Frau nach Tirschenreuth. Das BRK war mit zwölf Einsatzkräften ausgerückt, das Technische Hilfswerk mit acht.

Den Schaden beziffert die Polizei mit mindestens 100 000 Euro. Zur Klärung der Brandursache hat die Kripo Weiden die Ermittlungen aufgenommen. Möglicherweise kommt Funkenflug in Betracht, weil der Hausbesitzer Holz gesägt hat.
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