Goldene Konfirmation in Mantel: 17 Jubilare treffen sich zum Festgottesdienst
Mit Sorgen jederzeit zu Gott

Lokales
Mantel
24.09.2014
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17 Männer und Frauen der Konfirmandenjahrgänge 1961 bis 1964 begingen in der evangelischen Kirchengemeinde ein goldenes Jubiläum. Fünf der ehemaligen Mitschüler sind schon verstorben. An sie wurde beim Festgottesdienst besonders gedacht.

Die Jubilare zogen mit Pfarrer Andreas Ruhs und dem Kirchenvorstand zum Gemeindehaus. Der Festgottesdienst wurde vom Posaunenchor unter Leitung von Veronika Weber und Hans-Joachim Grajer an der Orgel gestaltet. Ruhs ging in der Predigt auf grundlegende Menschheitsfragen in den ersten Kapiteln der Bibel ein. "Wo komme ich her?" Das treibe bis heute viele Menschen um, sagte der Pfarrer. Es gehe aber auch um die Frage der natürlichen Ressourcen, der Rolle der Geschlechter. Es gehe um menschliche Kreativität und ihre Grenzen und ihre Folgen, merkte der Geistliche an.

Zu den Menschheitsfragen gehöre die Wirklichkeit des Alltags mit unseren Sorgen. "Wir hören heute, dass wir mit unseren Sorgen nicht allein sind. Kein geringerer als Gott nimmt sich unserer Sorgen an. Bei ihm können wir sie abladen, weil er für uns sorgt und für uns da ist, weil er eine Beziehung zu uns hat.

Vertrauensmann Herbert Steiner betonte, dass Jubelkonfirmation wesentlich mehr sei als ein Klassentreffen. Es sei die Gelegenheit, inne zu halten und voller Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurückzublicken.

Nach der kirchlichen Feier trafen sich die Jubilare zum Mittagessen im Gasthaus "Hauptmann". Am Nachmittag wurden sie vom Kirchenvorstand im evangelischen Gemeindehaus mit Kaffee und Kuchen.
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