Grundschüler lernen beim Sicherheitstag beherztes Eingreifen
Keine Angst vor Erster Hilfe

Lokales
Mantel
18.07.2014
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Es war Samstag, und trotzdem ging es in der Schule zu wie in einem Taubenschlag. Schüler und Lehrer waren beim Sicherheitstag im Gebäude unterwegs, dazu die Feuerwehr und das BRK.

Die Grundschüler sollten einerseits lernen, wie man Rettungskräfte herbeiruft, wie sie im Notfall zusammen agieren und über welche Ausstattung sie verfügen. Andererseits war es eine Art Nachwuchswerbung für beide Organisationen. Feuerwehrkommandant Siegfried Janner ließ sich von BRK-Einsatzleiter Gerhard Kincl unterstützen. Höhepunkt des Unterrichts war eine Einsatzübung. Die ersten und zweiten Klassen besichtigten den Rettungswagen des BRK, um dann von Wolfgang Janner zu erfahren, wie die Einsatzkleidung eines Feuerwehrmannes aussieht. Die Kinder brachten die Teile der Schutzausrüstung zu Feuerwehrmann Rene Kress, bis dieser korrekt angezogen war. Das Absetzen eines Notrufs zählte ebenfalls zum Lernprogramm.

Die Dritt- und Viertklässler durchstöberten die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, LF 8 und TLF 16. Nur Schläuche und Wasser oder Schaumlöschmittel genügen im Brandfall nicht, erklärte ihnen Hans Reil. Er zeigte ihnen auch die Pumpe, die den passenden Wasserdruck zum Löschen liefert. Danach übten die Schüler in der Turnhalle Erste Hilfe und befassten sich ebenfalls mit dem Schutzanzug der Feuerwehr.

Die älteren Buben und Mädchen schauten aber nicht nur zu, sondern griffen bei "Ernstfällen" selbst ein. Beherzt löschten sie Fettbrände und kamen einem Schüler bei einem simulierten Fahrradsturz zur Hilfe. Spektakulär war die Einsatzübung der Feuerwehr, die den Brand eines Klassenzimmers nachstellte. Mit Atemschutz gingen die Floriansjünger gegen die Flammen vor, die Jugendfeuerwehr legte die Schlauchleitungen. Der Elternbeirat bewirtete die Akteure.
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