Kirche soll mütterlich sein

In der Steinfelser Idylle zelebrierten die Pfarrer Armin Spießl und Alois Lehner (von rechts) den Gottesdienst zum Ablassfest. Fahnenabordnungen der Vereine schufen eine stimmige Kulisse. Bild: hok
Lokales
Mantel
19.08.2015
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Angenehme Temperaturen herrschten beim Ablassfest in Steinfels. Die Stadtkapelle Grafenwöhr führte den Kirchenzug zum Eichenhain an. Den Festgottesdienst zelebrierten die Pfarrer i.R. Alois Lehner aus Weiden-West, Armin Spießl aus Mantel, Pfarrer i.R. Hermann Kellner und Diakon Anton Feil aus Weiden.

Pfarrer Armin Spießl rückte den großen Frauentag in den Mittelpunkt. "Maria ist von Gott aufgenommen, und auch wir alle sind für den Himmel geschaffen." Lehner beschäftigte sich mit dem Spruch "Der Weg ist das Ziel". Doch was ist ein Ziel überhaupt? "Für einen Bergsteiger ist es der Gipfel, für uns Christen gibt es aber mehr Momente des Glücks."

Der Tod sei das Ziel. Man habe alles erreicht, nach der Vollendung des irdischen Lebenslauf werde der Mensch in den Himmel aufgenommen und von Gott begnadet, wie auch Maria begnadet worden sei. Im Leben Marias sei das Ja ein Beginn des Lebens mit Gott. Auch in dunklen Stunden unter dem Kreuz. So wie Maria Mutter sei, sei auch die Kirche Mutter für uns. Lehner zitierte Papst Franziskus: "Die Kirche muss mit einem mütterlichen Herzen auf alle blicken." Pfarrer Spießl segnete die zahlreichen vor dem Altar aufgebauten Kräutersträußchen. Frauen aus Mantel hatten sie gebunden. Im Schlossgarten hatten Frauen aus Immenreuth eine Tombola aufgebaut, deren Erlös Pater Peter Amevor für Hilfsprojekte oder Medikamente in seiner Heimat Ghana zugute kommt.
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