Manteler Siedlerchef seit 1981 im Amt - Arbeit am Bürgerfest immer beschwerlicher
Josef Wittmann macht bis 2017 weiter

Weiter an der Spitze der Siedler steht Josef Wittmann (Fünfter von rechts) Stellvertreter bleiben Herbert Werner (Zweiter von rechts) und Stephan Erras (nicht im Bild). Bild: sei
Lokales
Mantel
27.04.2015
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Josef Wittmann bleibt im Amt. Seit 1981 führt er die Siedlergemeinschaft. Das Vertrauen sprachen die Mitglieder im Gasthaus Krink in der Jahreshauptversammlung auch Stephan Erras und Herbert Wener als Stellvertreter aus. Die Kasse führt weiter Ernst Heisl, Schriftführer blieb Helmut Hackbarth. Als Beisitzer ergänzen Erhard Kleber, Christine Härtl, Matthias Kohl, Harald Steiniger, Gerlinde Stilp, Johann Gurdan, Johannes Wittmann und Tobias Hackbarth die Vorstandschaft. Die Kasse prüfen Georg Stark und Herbert Steiner.

Die Siedlerfrauen fahren im Mai zur Maiandacht mit den Rehbühl-Siedlern und treffen sich an jedem zweiten Mittwoch im Monat zu den verschiedensten Themenabenden. Vorsitzender Josef Wittmann informierte die Anwesenden dass nach vier Neuaufnahmen in 2015 die Siedlergemeinschaft 443 Mitglieder aufweisen kann. Bei einem Sterbefall erhält die Familie einen Gutschein für Blumenschmuck. Viel Arbeit bedeutet für die Siedler das Bürgerfest, wo sie Fisch- und Lachssemmeln, Käse, Brezen und Steckerlfisch servieren. "Unsere Helfer werden immer älter, und die Arbeit beschwerlich", bedauerte der Vorsitzende. Geselligkeit wurde bei Zoiglwanderung, Vatertagsausflug und Beinscheibenessen gepflegt. Die vereinseigenen Geräte, die von den Mitgliedern ausgeliehen werden können, würden oft nicht sehr pfleglich behandelt. Dank galt Harald Steiniger, der neben der Ausgabe die Geräte wartet und repariert. Auch Sieglinde Wolfinger und Elke Hackbarth kümmern sich um den Verleih. Die Manteler Siedler warten auch den Spielplatz in der Kreuzäckersiedlung. Leider finden sich dort immer wieder Glasscherben.

Erhard Kleber sieht täglich nach dem Rechten. Wittmann freute sich, dass nach Uschi Melchner, welche die Siedlerfrauen seit Gründung geführt hat, im vorigen Jahr mit Elke Hackbarth eine aktive Nachfolgerin gefunden werden konnte. Er sei selbst auch schon lange auf der Suche nach einem Nachfolger. "2017 ist definitiv Schluss", kündigte er an. Kassenführer Ernst Heisl konnte den Kassenstand weiter erhöhen. Dritter Bürgermeister Richard Kammerer dankte dem Vorstand für das Engagement. "Das ist nicht mehr selbstverständlich." Eine Besonderheit sei auch, dass Wittmann den Verein schon seit 34 Jahren führe. Deshalb habe er 2014 die Ehrenamtsurkunde verliehen bekommen.

Auch am Vorabend des ersten Mai sind die Siedler beim Maibaumaufstellen mit von der Partie. Als Kartellvorsitzender hoffte Kammerer natürlich, dass die Siedler weiter auf dem Bürgerfest vertreten sind.
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