OWV-Vogelschutzwarte tauschen sich aus
Unter Experten

Lokales
Mantel
19.09.2015
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Obwohl viele Vogelschutzwarte des OWV schon den Wunsch geäußert haben, einmal die Arbeit des Hauptvogelschutzwarts Karl-Heinz Kuschidlo vom Zweigverein Mantel mitzuerleben, kamen nur ganz wenige mit zu Kuschidlos Revierbegehung - 3 von 45. Nur ein einziger war entschuldigt.

Die Gruppe bestand folglich aus den Warten für Leuchtenberg, Flossenbürg und Rothenstadt sowie dem ehrenamtlichen Helfer Karl Hausner aus Mantel. Zunächst ging es zu den Manteler Kiesgruben mit ihren Wasserbiotopen. Dort wachsen Pflanzen wie Sumpfbärlapp, Sonnentau und einjähriges Berufskraut. Dazu bewies der Leuchtenberger Josef Schieder einiges Fachwissen.

Hausner wies auf eine Rattenburg und Ameisenkolonien hin. Zudem sahen die Naturfreunde drei Fischadler. Zum ersten Mal seit der Bepflanzung vor zwei Jahren trug die Streuobstwiese Früchte. Die Wanderer probierten diese Äpfel.

Kuschidlo erläuterte die Entstehung des Biotops und dessen weitere Entwicklung. Pflanzen müssen etwas gestutzt und der kleine Weiher vor dem Verlanden durch zu großen Schilfbewuchs bewahrt werden. Das dass Biotop gut angenommen wird, erfuhr ein Teilnehmer, dem eine Maus genau vor die Füße lief.

Die Vogelwarte besprachen ferner die Vor- und Nachteile eines Fledermauskastens im Biotop. Im Laubwaldgebiet der Turnhallesiedlung bat Kuschidlo Hundebesitzer, vor allem im Winter dort Hunde nicht frei laufen zu lassen.

Wer von den OWV-Vogelschutzwarten Nistkästen benötigt, kann sich unter Telefon 09605/584 wegen einer Sammelbestellung melden.
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