Projekt hinter Glas

Auf der Giebelseite der Moritzkirche, etwa in fünf Metern Höhe, steht hinter Glas eine Marienfigur. "Sie ist alt und renovierungsbedürftig", sagte Fördervereinsvorsitzender Harald Puckschamel. Bild: sei
Lokales
Mantel
18.11.2014
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Der Förderverein St. Moritz hat eine weitere Aufgabe vor sich: An der Giebelseite der Kirche, etwa in fünf Metern Höhe, steht hinter Glas eine Madonnenfigur.

"Auch aus dieser Entfernung sieht man, dass es dieser Mutter Gottes nicht gut geht", stellte Vorsitzender Harald Puckschamel in der Jahreshauptversammlung fest. Der Förderverein will sich um die Restaurierung kümmern, die auf 1500 Euro geschätzt wird, und würde sich über Sponsoren freuen.

Ein Arbeitsverein

"Eigentlich sind wir ja ein Arbeitsverein zur Erhaltung und Verschönerung von St. Moritz. Aber wir müssen in der Jahreshauptversammlung unseren Mitgliedern aufzeigen, was wir das ganze Jahr über für unsere Moritzkirche gemacht haben", betonte der Vereinschef im Gasthaus "Hauptmann" und zählte einige Veranstaltungen auf, darunter das Adventskonzert mit Gertrud Werner, die Kreuzwegandacht und Maiandacht. Als Erfolg bezeichnete der Vorsitzende die erste St.-Moritz-Serenade mit der Neustädter Blaskapelle.

"Der Kassenstand ist um 10 000 Euro geschrumpft", berichtete Irmgard Ermer. Denn der Förderverein habe in dieser Höhe an die katholische Kirchenstiftung für die Sanierung der Moritzkirche gespendet. Pfarrer Armin Spießl bestätigte die Wichtigkeit dieses Beitrags.

Die Sanierungsmaßnahmen seien abgeschlossen und durch Begasung dem Holzwurm für hoffentlich längere Zeit der Garaus gemacht. "Wenn die Moritzkirche sprechen könnte, würde sie sagen: ,Vergelt's Gott, dass ihr euch um mich kümmert und mich nicht jenseits von Mantel alleine lasst'." In Vorbereitung ist laut Puckschamel das Adventskonzert am Sonntag, 7. Dezember, um 17 Uhr in St. Moritz. Um die Texte kümmert sich Ottmar Braun, für die musikalische Gestaltung ist die Gruppe "Kreizderquer" zuständig. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen St. Moritz zugute.

"Die Kirche wird für den Advent geschmückt, Weihnachten können sich die Gläubigen über eine Krippe und einen geschmückten Christbaum, gespendet von Martin Dietrich, freuen", kündigte Puckschamel an.

"Domspatz" verpflichtet

An Palmsonntag ist eine Kreuzwegandacht mit Gesangsbeiträgen eines "Domspatz"-Sängers geplant, die Maiandacht gestaltet voraussichtlich die Zithergruppe. Für die Serenade wird noch eine Musikgruppe gesucht, eventuell könne ein Ensemble ehemaliger "Domspatzen" verpflichtet werden, vermutete der Vorsitzende. Im Frühjahr plant der Verein eine Busfahrt nach Waldsassen mit einem Abstecher nach Konnersreuth.
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