Sanierung der St.-Moritz-Kirche gut gelaufen - Gesamtkosten von rund 52 000 Euro
Begasen und reparieren

Lokales
Mantel
10.12.2014
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(sei) Im Mai und Juli dieses Jahres war die Nebenkirche St. Moritz Schauplatz von Sanierungsarbeiten. Nun konnte Pfarrer Armin Spießl gemeinsam mit Kirchenpfleger Wolfhard Erling und Architekt Sebastian Grundler die Ergebnisse Bürgermeister Stephan Oetzinger und Bezirkstagsvizepräsidenten Lothar Höher präsentieren.

Folgeschäden vermeiden

"Die Maßnahme bestand im Wesentlichen aus zwei Teilen: der Begasung des Innenraums zur Schädlingsbekämpfung und den Reparaturen an den Auflagern des Dachstuhls," so Architekt Grundler. Durch die Arbeiten am Dachstuhl konnten auch mögliche auftretende Folgeschäden an den Mauern vermieden werden. Die Gesamtkosten betrugen insgesamt rund 52 000 Euro. Dabei war die Firma Birkner für die Begasung des Innenraums der ehemaligen Wallfahrtskirche zuständig, die Arbeiten am Dach übernahm die Firma Blödt aus Kohlberg.

Besonders stolz zeigte sich Grundler, dass im Zuge der Arbeiten auch ein abgebrochenes Stück der Kanzel durch Monika Müllner wieder instandgesetzt werden konnte. Pfarrer Spießl betonte, wie wichtig es sei, dass die Kirchenstiftung auf breite finanzielle Unterstützung bei derartigen Arbeiten zählen könne. "Nur dadurch kann die Pfarrei eine solche Maßnahme angehen", betonte der Geistliche und dankte ausdrücklich allen, die ihren Beitrag zur Finanzierung gegeben haben. Erfreut zeigte er sich dabei, dass neben dem Zuschuss in Höhe von 10 000 Euro durch den Förderverein St.-Moritz- Kirche auch andere öffentliche Stellen Gelder bereit gestellt haben.

"Für den Markt stellt die Moritz- Kirche eines der bedeutendsten Bauwerke dar, weshalb sich der Marktgemeinderat auch für die Bezuschussung entschieden hat," betonte Bürgermeister Oetzinger. "Es freut mich dabei außerordentlich, dass wir auch den Bezirk mit ins Boot nehmen konnten."

"Sofort überzeugt"

"Ein echtes Kleinod," lobte Bezirkstagsvizepräsident Höher. "Als ich den Anruf vom Kollegen Oetzinger bekam, ob wir vom Bezirk was dazu geben können, war ich sofort von der Idee überzeugt." Gemäß den Förderrichtlinien konnte eine Unterstützung von knapp 3000 Euro gewährt werden. Gerade die Nebenkirchen und Wallfahrtskirchen zählten zu den Schmuckkästchen der Oberpfalz. "Gott sei Dank wurden beim Erneuerungs-Wahn Ende der 60-iger Jahre die Nebenkirchen vergessen. Sie sind uns so erhalten geblieben und können nun restauriert werden", so Höher.

Pfarrer Spießl ist erfreut, dass die dringendsten Sanierungsmaßnahmen erst einmal erledigt sind und man mit weiteren Maßnahmen vier bis fünf Jahre warten kann.
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