Sechs Jahrzehnte Kolping

Lokales
Mantel
10.12.2014
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Mantel. (knh) In einem feierlichen Gottesdienst betete die Kolpingsfamilie für die verstorbenen Mitglieder. Zur Feier des Gedenktags traf man sich in der Mehrzweckhalle. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein besonderer Jubilar.

(knh) Vorsitzender Georg Schlehuber nahm gemeinsam mit Präses Armin Spießl und Pfarrvikar Dr. Bruno die Ehrungen der Jubilare vor. Für 60 Jahre Mitgliedschaft beglückwünschten sie Ludwig Kohl mit einer Urkunde und einer Flasche Wein. Hermann Kuchenreuther, ebenfalls 60 Jahre dabei, war verhindert.

Entschuldigt war auch Otto König. Er ist seit 50 Jahren Mitglied bei der Kolpingsfamilie. Die Ehrung mit der goldene Nadel nebst Urkunde wird nachgereicht. Dazu gehört auch ein Gutschein mit Einladung zu einem mehrtägigen Aufenthalt in einem Kolpinghotel. Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Georg Seiser, Gerhard Seiser, Franz Stangl, Josef Gleißner, Gerhard Hartwig, Georg Tafelmeier und Georg Schlehuber den Kolpingteller mit Urkunde. Entschuldigt waren Robert Tafelmeier und Manfred Barth. Mit einem Film brachte Schlehuber das Leben und Wirken Adolph Kolpings näher. Kolpings Leitgedanke war, Menschen in Not zu helfen. Die Gesellenvereins wandelte sich im Laufe der Zeit zu einem weltweit agierenden Sozialverband, der vor allem jungen Menschen mit Lernprogrammen und Bildungsangeboten eine Perspektive bieten will. Spießl ermutigte die Kolpingbrüder, sich zu engagieren und den Armen und Bedürftigen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Bürgermeister Stephan Oetzinger stellte fest, dass Adolph Kolping in der heutigen Zeit nicht an Attraktivität verloren habe und zitierte: "Wenn ein jeder von uns versucht, diese Welt ein kleines bisschen besser zu machen, wird es sehr bald besser in unserer Gesellschaft aussehen."
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