SPD betont gutes Klima im Manteler Marktrat - Andrea Bertelshofer bleibt Vorsitzende
Harmonie kennzeichnet Jubiläumsjahr

Andrea Bertelshofer (Sechste von links) führt den SPD-Ortsverein weiter mit den Stellvertretern Martin Bodensteiner (nicht auf Bild), Daniela Fuhrmann (Zweite von links) und Bernhard Weigl (Dritter von links). Bild: sei
Lokales
Mantel
11.05.2015
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Im Oktober feiert der SPD-Ortsverein 90. Geburtstag. Die Party organisiert im wesentlichen die bisherige Führungsmannschaft. Die hat auch noch andere Ziele. Die Jahreshauptversammlung bestätigte am Freitag im Gasthaus "Hauptmann" Vorsitzende Andrea Bertelshofer. Ihre Stellvertreter sind Martin Bodensteiner, Daniela Fuhrmann und Bernhard Weigl.

63 Mitglieder

Die Kasse führt weiterhin Silvia Klier, Schriftführerin bleibt Daniela Fuhrmann. Um das Organisatorische kümmert sich Peter Servus, der Bildungsbeauftragte heißt Markus Janner, die Seniorenbeauftragte Ingrid Zwerenz, und die AsF vertritt Traudl Ucles. Als Beisitzer ergänzen Alesia Janner, Manfred Klier und Alfred Schaller die Vorstandsriege. Die Kasse prüfen Hermann und Rainer Staufer.

Von den 63 Mitgliedern sind 26 Frauen. Gut kommen die monatlichen Stammtische an. Für die SPD-Frauen berichtete Traudl Ucles von tollen Reisen nach Hamburg und Kroatien und zum Salzburger Adventssingen. Heuer geht es nach Frankreich, Südtirol und zum Weihnachtsmarkt nach Coburg.

Fuhrmann berichtete aus der Marktratsfraktion. Ein großes Thema ist immer noch die Umgehungsstraße. Wichtig ist auch die Studie für den Gebäudekomplex Mehrzweckhalle/alte Schule. Was ist hier realisierbar? Auch die Auflösung des Nebenhaushalts "Winteräcker" und der Schuldenabbau seien richtige Schritte, so die SPD-Sprecherin "Im Marktrat herrscht ein positives Arbeitsklima" bestätigte Fuhrmann. Die SPD trage jederzeit vernünftige Vorschläge mit. Fuhrmann wünschte sich aus den SPD-Reihen mehr Zuhörer bei den öffentlichen Sitzungen.

Das 90-jährige Jubiläum wird zunächst am 6. September mit den Kindern gefeiert. Die sind in die Mehrzweckhalle zu einem Kasperltheater mit der Edeldorfer Puppenbühne eingeladen. Der große Festabend steigt am Samstag, 31. Oktober, um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle. Als Festredner kommt Joachim Wolbergs, der Oberebürgermeister aus Regensburg.

"Geht es der Stadt Weiden gut, geht es auch dem Umland gut", konstatierte SPD-Stadtverbandsvorsitzender Norbert Freundorfer. Er beklagte einen Investitionsstau in Weiden, der mit einem neuen Investitionsprogramm etwas abgebaut werden soll. "Es gibt Einbrüche bei der Gewerbesteuer, und die Sozialkosten steigen auf 31 Millionen Euro."

Schlechte Steuermoral

Leider zahlten große Firmen in Weiden keine Gewerbesteuer. Wenn Witt überhaupt Gewerbesteuer bezahle dann über "Otto" in Hamburg. Die Firma Unger versteuere auf den Cayman Islands. Freundorfer forderte die Sozialdemokraten auf, ein besseres Netzwerk aufzubauen, um ihre politische Kraft zu stärken.

Vom Mindestlohn profitierten allein in der nördlichen Oberpfalz 20 000 Arbeitnehmer. Er sei keineswegs ein "Bürokratiemonster". Es sei lediglich je Arbeitnehmer und Monat ein einziger Stundennachweiszettel auszufüllen. "Damit können solche Unsitten abgeschafft werden, dass Arbeitnehmer in Bäckereiketten schon um 6 Uhr die Ware einräumen müssen, aber erst ab 7 Uhr nach Ladenöffnung bezahlt werden", erklärte Freundorfer.
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