Trio "Kreizderquer", Ottmar Braun und Renate Puckschamel erfüllen die Moritzkirche mit ...
"Musik ist Medizin für die Seele"

Virtuose Geigenmusik, harmonische Zither und gesangliche Qualitäten bot das Trio "Kreizderquer am Sonntag beim 15. Adventskonzert, zu dem der Förderverein St. Moritz eingeladen hatte. Mit passenden Texten trugen Renate Puckschamel und Ottmar Braun zum Gelingen einer äußerst besinnlichen Stunde in St. Moritz bei. Bild: sei
Lokales
Mantel
12.12.2014
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Über eine volle Kirche beim 15. Adventskonzert, zu dem der Förderverein St. Moritz die Gläubigen eingeladen hatte, freute sich zweiter Vorsitzender Bernhard Weigl. Er bestätigte dass die Spenden aus der Veranstaltung zu 100 Prozent der Wallfahrtskirche zugute kommen. Pfarrer Dr. Bruno Kasongo Ndala freute sich ebenfalls: "Musik ist Medizin für die Seele". Für musikalischen Hochgenuss sorgte das Trio "Kreizderquer" mit Michaela Gach an der Zither sowie Johanna Wolfahrt und Monika Burkhardt mit virtuosem Geigenspiel. Nach dem "Rosenheimer Marsch" bewiesen die Geigerinnen auch gesangliche Qualität bei "Wolken regnet den Gerechten". Ruhig und getragen intonierten sie das Menuett in G von Mozart. In flotterem Tempo kam dann der "Hirtenmarsch" daher. Ein Oberpfälzer Komponist wurde mit dem "Pokorny-Menuett" gewürdigt. Beim Gesangsstück "S 'Gebot is ausganga vom Kaiser August" wurde die berühmteste Geschichte erzählt. "Dou war fei wo's lous im heiligen Land". Mit Zither und Geige kamen dann noch "Laufet ihr Hirten" und das "Bantele Menuett" zu Gehör. Mit Gesang gingen Wolfahrt und Burkhardt auf die Herbergssuche ein: "Wie sind heut Maria und Josef verlassen, alle Türen und Tore sind verschlossen". Als sehr melodiösen Walzer präsentierte das Trio "D Waldtauberin". "Ja wir sind auf dem Weg zur Krippe, bestätigten dann alle drei Damen mit dem russischen Adventslied "Bajuschki Baju".

Auf den Advent stimmte Ottmar Braun die Zuhörer mit einem Gedicht ein in Erwartung auf das Licht, das heller leuchtet als ein Stern. Gebannt hingen die Zuhörer auch an den Lippen Brauns bei der Geschichte "Die drei dunklen Könige" von Wolfgang Borchert, welche die Nachkriegszeit im Jahr 1946 widerspiegelte. Auf die Rorate-Ämter früherer Zeiten ging Renate Puckschamel ein. Sie ließ Bilder im Kopf entstehen, als die Gläubigen im Dunkeln durch knirschenden Schnee und Kälte sich den Weg zur Kirche bahnten.

Pfarrer Bruno war begeistert: "Die Kirche war zwar kalt, aber durch Musik und Gesang wurde mir im Herzen warm." Abschließend gab es noch Punsch und Gebäck vor der Kirche.
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