Varroamilbe und Faulbrut bedrohen ihre Völker
Imker resignieren

Lokales
Mantel
14.11.2014
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Die Bienenvölker sind von der Varroamilbe und der Faulbrut bedroht. Viele Imker haben deshalb resigniert. Dementsprechend bedrückt war die Stimmung bei der Herbstversammlung in "Kellerhaus". "Die Honigernte war nicht sehr ergiebig.

Außerdem führte der starke Befall mit Varroamilben zu erheblichen Völkerverlusten", bilanzierte Vorsitzende Elke Hackbarth. Die resignierten Mitgliedern empörten sich über die Pharmaindustrie, weil es immer noch kein einfach und sicher anzuwendendes Mittel gegen die Varroamilbe gebe. Die zugelassenen Präparate seien wetterabhängig und müssten kombiniert werden. Der Erfolg sei unsicher. Es stand die Frage im Raum, ob sich Groß- und Erwerbsimker auch auf diese Weise mit der Varroabekämpfung herumplagen oder ob es nicht doch andere Möglichkeiten und Mittel gäbe. Die Information über die Ausbreitung der bösartigen Faulbrut drückte die Stimmung vollends. "Die Zukunftsaussichten sind düster", prophezeiten viele Mitglieder.

Sie befassten sich auch mit der Gestaltung des 50-jährigen Bestehens 2015. Geplant sind am 17. Juli ein Kommersabend und am 19. Juli ein Gartenfest.
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