Volkstrauertag mit Wunsch nach friedlicher Welt
Schluss mit Terror

Lokales
Mantel
17.11.2015
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Die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag fanden in Mantel am Samstagabend und damit einen Tag nach den Anschlägen in Paris statt. Reinhold Deglmann, Vorsitzender der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft (KSRK) Mantel, wies deshalb auf die aktuellen Nachrichten hin: "Sie machen uns klar, dass die Welt auch heute nicht von Frieden regiert wird. Wir dürfen die Geschichte nicht vergessen. Denn nur wer sich erinnert, kann aus dem Vergangenen lernen."

Nach einem ökumenischen Gottesdienst mit den Pfarrern Armin J. Spießl und Andreas J. Ruhs in der evangelischen Kirche formierte sich der Zug zum Kriegerdenkmal. Musikalisch gestalteten die Feier der Männergesangverein Mantel und die Blaskapelle Störnstein. Die Ehrenwache stellte die Reservistenkameradschaft, die Salutschüsse gab Reinhold Meier ab. Kränze legten Erhard Kleber für den VdK, Bürgermeister Stephan Oetzinger für die Gemeinde und Deglmann für die KSRK nieder. Bürgermeister Oetzinger erinnerte an das Kriegsende am 8. Mai 1945. "Die meisten von uns kennen Krieg und Gewalt Gott sei Dank nur aus Geschichtsbüchern." Deshalb sei die Erinnerungsarbeit wichtig. "Dazu brauchen wir Orte und Gedenkstätten, die uns an das Unheil erinnern - wie unser Kriegerdenkmal. Wir trauern mit allen, die Menschen verloren haben. Damit verbinden wir unseren Wunsch nach einer Welt, in der Krieg, Gewalt, Terror und Unterdrückung keinen Platz mehr haben."
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