"Wo kommt das Geld her?"

Mit vielen Fragen bombardierten die Schüler der beiden vierten Klasse der Grundschule Mantel Bürgermeister Stephan Oetzinger. Sie besichtigten alle Büroräume der gesamten Verwaltung. Bild: sei
Lokales
Mantel
30.10.2014
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Kinder haben oft die kuriosesten Berufswünsche. Vielleicht gehört ja künftig der des Bürgermeisters dazu.

(sei) Großer Andrang herrschte im Manteler Rathaus, als sich die beiden vierten Klassen der Grundschule zum Besuch des Verwaltungssitzes angekündigt hatten. Und es gab ein weites Feld für eine intensive Recherche.

"Woher bekommt die Gemeinde ihr Geld?", "Wie sieht der Arbeitstag eines Bürgermeisters aus?", "Wie lange gibt es Mantel schon?". Mit diesen und ähnlichen Fragen kamen die Schüler und ihre Lehrerinnen Stephanie Heisl und Kerstin Liebl zu Bürgermeister Stephan Oetzinger und den Mitarbeitern der Marktverwaltung.

Bei einem Rundgang, den beide Klassen nacheinander absolvierten, erfuhren die Kinder im Einwohnermeldeamt, wie die Antragsstellung zu einem Ausweis oder Reisepass funktioniert. Außerdem erklärte der Leiter des Standesamts, Johann Seiser, den Kindern auch, dass die notwendigen Passbilder mit Hilfe eines Automaten im Rathaus gefertigt werden können und was man bei der Anmeldung zur Eheschließung alles beachten müsse. Bei Kämmerer Rudolf Jankowski erfuhren die Viertklässler, dass der Markt in etwa einen Jahreshaushalt von fünf Millionen Euro verwaltet. "Davon wird ein großer Teil für die Bereiche Schule, Kinder und Jugend sowie die Bibliothek investiert," so der Kämmerer.

Von der Kämmerei ging es dann in den ersten Stock zum Dienstzimmer des Rathauschefs, wo sie Bürgermeister Oetzinger begrüßte. Für ihn hatten sich die kleinen Besucher zahlreiche Fragen zurechtgelegt, die alle beantwortet wurden. So erfuhren die Schüler, dass ein Arbeitstag eines Bürgermeisters schon sehr früh beginnt, nur selten dem andren gleicht und oft erst am späten Abend endet.

Der Rathauschef verriet dabei viele Einzelheiten zum Amt und zum Ablauf und ließ die Viertklässler auch einen Blick in das Goldene Buch der Marktgemeinde werfen. Zum Abschied erhielt jeder Schüler noch ein kleines Geschenk .
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