Bürgerversammlung
Schulhaus und Denkmalschutz

Politik
Mantel
29.11.2016
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Ein Gemeinschaftshaus und die Raser in den Ortsdurchfahrten sind die Hauptanliegen der Dürnaster. Der Ort zählt derzeit 183 Einwohner. Rund 30 kommen zum Ortsgespräch mit Bürgermeister und Gemeinderäten.

Dürnast. "Der Plan für den Neubau eines Gemeinschaftshauses scheiterte, weil er laut Amt für Ländliche Entwicklung nicht ins Ortsbild passt", sagte Bürgermeister Ludwig Biller. Das ehemalige Schulhaus sei deshalb auf der Agenda der Dorferneuerung. Das Architekturbüro Bittner aus Stopfenheim erhebt zurzeit denkmalpflegerische Maßnahmen. "Die Sanierungsplanung ist im Gang. Wir gehen davon aus, dass wir das Vorhaben 2017 umsetzen", erklärte Biller.

Wegen der großen Risse auf der Staatsstraße in Richtung Thansüß werde die Gemeinde Kontakt mit dem Staatlichen Bauamt aufnehmen. Für das Mobilfunkproblem gebe es momentan keine Lösung, weil kein Anbieter dazu bereit sei, informierte der Rathauschef. Geplant sei 2017 auch die Sanierung des Absatzbeckens der Dürnaster Kläranlage. Biberschäden verursachten laufend Behinderungen beim Abfluss. "Für wen stehen die Container?", fragte Franz Plößl, weil sie auch Auswärtige mit dem Autokennzeichen "AS" nützen. "Nur für Ortsansässige", erwiderte der Bürgermeister. Sein Stellvertreter Herbert Rudolph hatte festgestellt, dass Unbekannte Unrat neben den Containern hinterlassen hatten.

"Durch Geschwindigkeitsmesser hat sich die Moral der Autofahrer in der Ortsdurchfahrt gebessert. In der Kaltenbrunner Straße sollte aus gutem Grund ebenfalls ein Geschwindigkeitsmesser aufgestellt werden", so Plößl. "Dort wird tatsächlich zu schnell gefahren, 100 Stundenkilometer sind keine Seltenheit", fügte Rudolph hinzu. Reinhold Moos, Anwohner der Hauptstraße, plädierte für Radarkontrollen in der Ortsdurchfahrt während des Berufsverkehrs. Bernd Hirsch regte wegen der unübersichtlichen Kreuzung erneut die Installation eines Spiegels an der Abzweigung der Kaltenbrunner-/Manteler Straße an. Wolfgang Koppmann erinnerte an die Verwirklichung des Radwegs nach Kaltenbrunn. Plößl wünschte sich eine Verlängerung des Radwegs von der Neumühle bis zur Gemeindeverbindungsstraße nach Röthenbach.
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