Erdverkabelung "großer Erfolg"
CSU Ortsverband besucht Turnhallesiedlung

Thomas Lehner (Mitte) bemängelte die Hilflosigkeit der Anwohner in der Turnhallesiedlung gegenüber den Rasern, die sich häufig nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung im Ortsteil halten. Die Anwesenden stimmten zu, dass eine gelegentliche Polizeiüberwachung Abhilfe schaffen könnte.
Politik
Mantel
15.11.2016
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Seit zehn Jahren besuchen Mitglieder der CSU-Marktratsfraktion sowie Vertreter des Ortsverbandes Ortsteile, um zu erfahren, "wo den Bürgern der Schuh drückt". Dieses Mal interessiert vor allem ein Thema - das geplante Gewerbegebiet Turnhallesiedlung.

(knh) Bürgermeister Stephan Oetzinger stellte sich mit Mitgliedern des Ortsverbandes den Fragen der Anwohner beim offenen Bürgergespräch. In informierte über das neue Gewerbegebiet. Entwickelt wurde es gemeinsam mit der Firma Forster. "Und es macht bereits Fortschritte."

Schon zwei Betriebe, die Firma "Gartenbau Müller" und die Firma "RSD", siedelten sich in diesem Jahr in dem Bereich an. Auch der Rückbau des stillgelegten "Brunnen III" an der Turnhallensiedlung, der 2013 vom Wasserzweckverband wegen Uranbelastung geschlossen wurde, ist vor wenigen Wochen abgeschlossen worden.

"Ungemein verbessert"


Ein Anlieger sprach die "verbleichte und schlecht sichtbare Fahrbahnmarkierung" an der Einmündung in die Gemeindeverbindungsstraße Trippach - Weiherhammer an. Oetzinger sicherte zu, "Abhilfe zu schaffen". Ein weiterer Bürger äußerte die Idee, den Radweg am Wallerbergl hinter den Tennisplätzen neu aufzuschottern.

Auch der Durchgangsverkehr im Ortsteil und eine mögliche Verkehrsüberwachung durch die Polizei wurden diskutiert. Viele Anwohner beklagten das zu schnelle Fahren von Autos und Motorrädern. Positive Rückmeldung gab es für den im vergangenen Jahr angeregten Spiegel an der Jahnstraße, der die Verkehrssituation "ungemein verbessert" habe. Aber auch Themen wie die beiden Stromtrassen, die Wechselstromleitung 380 kv "Ostbayernring" sowie die Gleichstromleitung HGÜ "Südlink" kamen zur Sprache. Oetzinger erklärte, dass der Ersatzneubau des Ostbayernrings in die Planfeststellung gehe. Dabei sei das Gemeindegebiet des Marktes im Bereich zwischen Wiesendorf und Rupprechtsreuth betroffen.

Trassen-Anbindung


Bei der Gleichstromtrasse gebe es folgende Variante: Ein Verlauf auf dem Trassenkorridor des Ostbayernrings. Dieser würde durch das Manteler Gebiet führen. "Es ist ein riesengroßer Erfolg, dass eine 100-prozentige Erdverkabelung dieser Gleichstromtrasse erreicht werden konnte", hob Oetzinger hervor. Zudem verdeutlichten Landrat Andreas Meier und die CSU-Kreistagsfraktion, dass nochmals die Anbindung an eine der beiden Autobahnen A9, beziehungsweise A93 geprüft werden solle.
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