Mantel: Zugang zum Schloss Steinfels wegen Einbruch in der Schlosskapelle verboten
Schloss Steinfels eingezäunt

Bürgermeister Stephan Oetzinger ist froh, dass endlich das Grundstück um Schloss Steinfels so mit Zäunen gesichert ist, dass niemand zu Schaden kommen kann, es sei denn er betritt den Grund widerrechtlich. Bild: sei
Politik
Mantel
06.01.2015
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Es tut sich wieder was am Schloss Steinfels: Der Zugang zum Grundstück ist nun eingezäunt. Warntafeln weisen darauf hin, dass es verboten ist, das Privatgrundstück zu betreten.

Das ist wohl dem Druck von Bürgermeister Stephan Oetzinger und des Landratsamts zu verdanken, die auf Sicherungsmaßnahmen gepocht haben. Zuvor hatte sich Schlossherr Adam Nacmanski monatelang um nichts gekümmert.

Gebäude soll vor Wasser geschützt werden

"Auf einmal stand er in der Türe zu meinem Dienstzimmer," berichtet Rathauschef Oetzinger. Dabei habe ihn Nacmanski auch über seine Pläne unterrichtet, im kommenden Jahr das Dach zu reparieren, um das Gebäude so vor Wasser zu schützen. "Hoffentlich bleibt es nicht nur bei einem guten Vorsatz," klingt Oetzinger noch nicht 100-prozentig überzeugt.

Einbruch Schlosskapelle

Beim Besuch Nacmanskis stellten der Schlossherr und Vertreter der Kirchenstiftung St. Peter und Paul auch fest, dass in die Schlosskapelle, die sich im Eigentum der Kultusstiftung Steinfels befindet, eingebrochen worden war. Kirchenpfleger Wolfhard Erling ist indes froh, dass nichts gestohlen wurde. Gemeinsam mit Nacmanski vereinbarte die Kirchenstiftung, den Durchgang zum Schloss auf der Empore der Kapelle verschließen zu lassen, um nicht noch einmal ungebetene Gäste zu haben.
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