Besinnliche Stunde zum Erntedankfest in der evangelischen Kirche.
Schöpfen aus der Fülle – Ruhepause für die Seele

Fünf junge Frauen erfreuten die Zuhörer in der evangelischen Kirche mit Piano- und Orgelspiel, Flötenspiel, Gesang und besinnlichen Texten. Bild: sei
Vermischtes
Mantel
10.10.2016
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Renate Buchfelder, Gisela Prölß, Elke Wiesner, Katrin Wiesner und Ulrike Wiesner ernteten Beifall und sogar stehende Ovationen für ihre "Ruhepause für die Seele". Bei den Vorbereitungen half Annette Punzmann mit, das Musizieren überließ sie diesmal anderen. Als Technikerin fungierte die junge Lotta Wiesner.

(sei) Das Programm war vorher schon im St. Michaelszentrum und im Sindersberger Altenheim aufgeführt worden. Ulrike Wiesner glänzte vor den 50 Besuchern an Piano und Orgel. Insgesamt kamen 322 Euro an Spenden für die Manteler Tafel zusammen. Mit Flötenspiel und Gesang erfreuten Buchfelder, Prölß sowie Elke und Katrin Wiesner. Prölß trug zwischen den Musikbeiträgen besinnliche Texte vor.

Die jungen Frauen sangen "Danke für die Sonne, Danke für den Wind" von Johannes Jourdan und Siegfried Fietz. Auch für das Essen auf dem Tisch oder die Müllabfuhr wurde gedankt. Ins Ohr ging das Flöten- und Pianostück "La Mantouana - in dir ist Freude" von Ludovicio Grossi Viadana. "Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder", bestätigten Buchfelder und Elke Wiesner mit Gesang am Piano von Ulrike Wiesner begleitet. "Glück liegt oft in der Einfachheit der Dinge", wusste Prölß. "Oft ist das Glück nur ein fröhliches Kinderlachen oder andere ganz einfache Sachen." "Bunt sind schon die Wälder" ertönten die Flöten.

"Herr, ich sehe deine Welt" von Peter Strauch gab Buchfelder zu Gehör, begleitet vom Piano. Elke Wiesner erfreute gesanglich mit einem Lied aus Island namens "Stjönur og sòl". Sie hat es vor 20 Jahren in Norwegen entdeckt. Der Text handelte von Mond, Sonne, Wolken und Wind. "Herr wir danken dir" lautete der Refrain. Beim Gedicht: "Dankbarkeit" bat Prölß Gott, dass er helfe, mit den Augen der Liebe zu sehen. "Großer Gott wir loben dich" von Margreeth de Jong intonierte Ulrike Wiesner auf der Orgel. Bei "Reichtum" wies Dichterin Prölß darauf hin, dass wir viele Dinge besitzen, die wir nicht kaufen können. "Wir sollten bewusst und dankbar leben."

Ein getragenes Stück war "Nun danket alle Gott" von Johann Sebastian Bach, vorgetragen mit Flöten und Piano. "Vergiss nicht zu danken" lautete der Titel eines Chorals, den auch die Zuhörer mitsang. Ein krönender Abschluss war "Gott dir sei Dank für meines Lebens Zeit" von Walter Klaiber und Ralph Vaughan Williams, gesungen von Buchfelder unter Begleitung von Querflöte und Piano.

Die Akteurinnen luden die Gäste ein, im Anschluss im Gemeindehaus bei einem Glas Wein zu verweilen. Sie kündigten an, dass sie auch in diesem Jahr zum Weihnachtsliedersingen in die Kirche einladen werden. "Der Abend im vorigen Jahr wurde so gut angenommen." Uhrzeit und Termin stehen noch nicht fest.
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