Die lange Geschichte der Krippenfiguren von St. Moritz

Vermischtes
Mantel
30.12.2015
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Eine besondere Geschichte hat die Manteler Krippe in der Kirche St. Moritz. Die Keramikfiguren werden als Original Manteler Krippenfiguren bezeichnet. Sie befanden sich im Besitz von Vorstandsmitglied Waldtraud Hocke, die sie vor fünf Jahren dem Förderverein geschenkt hat. Die Figuren stammen unter anderem aus der die Keramikwerkstatt "Grenzwaldkeramik", die sich im Anwesen am Kalkhäusl befand.

Betrieben hat die Werkstatt Georg Stahl, ein Vorfahre der heutigen Bewohnerin Heidi Kunkel. Stahl stellte Vasen, Skulpturen und eben Krippenfiguren her. Zu Hocke und ihrem Mann Dieter kamen die Figuren der "Grenzwaldkeramik" über Robert Nickl, dessen Vater bei Georg Stahl gearbeitet hatte. Nickl wusste, dass das Ehepaar Hocke leidenschaftliche Sammler von Krippenfiguren sind. Vor 25 Jahren holte er deswegen mit Dieter Hocke die Figuren von Johanna Fuchs, der Mutter von Heidi Kunkel. Darunter waren auch Figuren aus dem allerersten Guss. Die wurden von den Hockes bemalt und befinden sich nun in der Moritzkirche. Wer den Krippenstall gebaut hat, können die Fördervereins-Mitglieder nicht sagen. Es ist nur bekannt, dass Ludwig Kohl einen Stern dazu geschnitzt hat.
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