Experten für den religiösen Witz beim KAB-Nachmittagstreff
Papst führt Ortsgespräch

Manfred Hartung (von links) und Pfarrer Alfons Forster brachten die Senioren des KAB-Nachmittagstreff mit ihren oft hintergründigen religiösen Witzen zum Lachen. Bild: hok
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26.07.2016
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Pfarrer Alfons Forster und Redakteur Manfred Hartung heizten dem KAB-Nachmittagstreff ein. Das lag weniger am schwülwarmen Wetter als an Telefongebühren für den Papst.

"Der religiöse Witz - Haben wir noch Humor?" lautete das Thema des Duos bei der Seniorengruppe. Die Zuhörer erfuhren, dass der betagte Einstein einen Papagei besaß, der der Einschätzung des Wissenschaftlers nach tief depressiv gewesen sei. Um ihn und möglicherweise auch sich selbst aufzuheitern, habe er dem Vogel mit Vorliebe schmutzige Witze erzählt. "Humor hilft heilen!", zitierten die Referenten den Kabarettisten Eckart von Hirschhausen.

Forster und Hartung beschränkten sich auf das große Gebiet des religiösen Witzes. Sie bezogen sich auf Themengebiete rund um Kain und Abel, Gott und Jesus, Mose und Rabbi. Oft augenzwinkernd präsentierten sie die Lacher. Wer hat die besseren Gläubigen? Wer steht Gott näher? Sie erklärten es mit einem Witz:

Der Rabbiner ist beim Papst in Rom zu Gast. Plötzlich bemerkt er in der Ecke ein rotes Telefon. "Mein direkter Kontakt zum Herrn", erklärt der Heilige Vater. Weil das der Rabbi nicht ganz glauben kann, darf er testen. Und wirklich, am anderen Ende der Leitung ist Gott. Der Rabbi ist total beeindruckt. Nach dem Gespräch will er die Gebühren erstatten. Nach einigem Hin und Her liest der Papst den Gebührenzähler ab. "Wenn Sie darauf bestehen - 50 Euro!" Später ist der Papst beim obersten Rabbiner in Israel zu Gast. Auch dort steht ein rotes Telefon. "Das ist mein Draht zum Herrn", kommt der Rabbi der Frage zuvor. Weil er dringend göttlichen Rat braucht, telefoniert der Papst und will dann die Rechnung begleichen. 30 Cent zeigt der Gebührenzähler. Der Papst: "Warum ist das so günstig?" Der Rabbi: "Ortsgespräch"

Zur Frage, wer den festeren Glauben habe, präsentierten die beiden folgenden Witz: Während der Christenverfolgung standen die hungrigen Löwen im Halbkreis um einen Gläubigen. "Lieber Gott, mach aus diesen Bestien fromme Christen", betete der. Plötzlich hörte er die Löwen sprechen: "Komm Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast."

"Christen, Juden, Gläubige oder Nichtgläubige sollten ein entspanntes Verhältnis zueinander haben, im Glauben, im Verhalten und natürlich auch beim Witz", resümierte der Michldorfer Geistliche Forster, "Was war Jesus von Beruf?", lautete Hartungs letzte Frage an die Seniorenrunde. Antwort: "Student - Er wohnte mit 30 Jahren noch bei den Eltern, hatte lange Haare und wenn er etwas tat, dann war es ein Wunder."
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