Frühjahrsbörse der Aquarien- und Terrarienfreunde
Frühjahrsbörse der Aquarien- und Terrarienfreunde

Recht unscheinbar sehen die afrikanischen Riesenschnecken aus. Bild: baw
Vermischtes
Mantel
16.04.2016
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Die Besucher staunten über die vielen farbenprächtige Fische. Bei der Frühjahrsbörse der Aquarien- und Terrarienfreunde Weiden und Umgebung in der Mehrzweckhalle in Mantel gab es einiges zu sehen.

16 Ausstellern präsentierten Süßwasserfische, Landschildkröten, Riesenschnecken sowie Vogelspinnen und Insekten. Angeboten wurden auch Wasserpflanzen sowie Zubehör rund um Aquaristik und Terraristik. Bis aus Franken waren die Interessenten gekommen.

Staunen lösten die verschiedenen Vogelspinnen aus, die sich trotz teilweise geöffneten Behältnissen nicht rührten. Der Züchter nahm mehrere Vogelspinnen in die Hand und versicherte, dass es ein Märchen sei, dass diese hochgiftig seien und ein Biss zum Tod führen könne. "Ich wurde in der vergangenen Woche zweimal gebissen. Der Biss ist vergleichbar mit dem Stich einer Biene oder Wespe." Nur in Australien gebe es eine Spinne, deren Biss tödlich enden kann, wenn innerhalb von 48 Stunden keine ärztliche Hilfe erfolgt. Über zwei Jahrzehnten sei in Australien kein Mensch mehr an einen Biss gestorben, weil die Krankenhäuser dort mit dem Gegenmittel eingedeckt seien.

Eine junge Züchterin aus Weiden zeigte afrikanische Riesenschnecken. Diese Achatschnecken bekommen ein bis zu zwölf Zentimeter großes Haus.

Auf die Fragen von Besuchern, ob diese auch essbar seien, wehrte die Frau ab: "In meinen Kopftopf kommt sie nicht." In Afrika bereichere die Riesenschnecke den Mittagstisch und auch in Frankreich gelte sie als Delikatesse, weil sie größer sei und somit mehr Fleisch habe als die bekannte Weinbergschnecke. Viel Zustimmung erhielt ein junger Mann, der für sich feststellte: "Ein Schweinebraten aus dem Ofen ist mir da schon lieber."
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