Genug geschossen
Jäger aus fünf Hegeringen tauschen sich aus

Auf großes Interesse stießen die in der Mehrzweckhalle Mantel ausgestellten Jagdtrophäen. Die Waidmänner bestaunten zum Teil prächtige Exemplare. Bild: bey
Vermischtes
Mantel
12.04.2016
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Die Jäger der Kreisgruppe Weiden-Neustadt erfüllen in den fünf Hegeringen die Abschusszahlen für Rehwild zu 100 Prozent. Der Abschuss beim Schwarzwild hat sich mit 683 Tieren erheblich erhöht. Bürgermeister Stephan Oetzinger würdigte als Gastgeber in der Mehrzweckhalle die Jagd als Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft.

Vor der Versammlung hatten sich die Jäger zur Trophäenschau getroffen. Damit erfüllen die Waidmänner eine gesetzlich vorgeschriebene Verpflichtung. Im Anschluss gaben die Hegeringleiter aus Floß, Parkstein, Kohlberg, Neustadt/WN und Weiden-Süd-Luhe ihre Abschusszahlen bekannt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Straßenverkehr erheblichen Anteil an der Erfüllung der Abschusspläne hat oder gar zu einer ungewollten Überschreitung beiträgt, vor allem bei Rehen. Im vergangenen Jahr schossen die Waidleute in den fünf Hegeringen rund 2100 Rehe, 840 Füchse und rund 680 Wildschweine. Dazu kommen Marder, Elstern, Krähen, Eichelhäher und Dachse.

Hans Trottmann berichtete, dass 2015 25 Anwärter die Ausbildung für den Jagdschein machten. Fast alle hätten bestanden, das sei bayernweit überdurchschnittlich.

Rainer Radies informierte die Jägerschaft über die Ergebnisse der Messungen bei Wildschweinen auf Spuren von Radioaktivität. Bei 264 Messungen hätten 92 Tiere über 600 Becquerel aufgewiesen.

Josef Weig vom Bayerischen Jagdverband stellte das digitale Schwarzwildmonitoring-System vor, das die Jagd revierübergreifend erleichtern soll. Vor allem biete sich dadurch die Bildung von Bejagungsgemeinschaften an, um ortsbezogene Daten gegenseitig auszutauschen.
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