Josef König vermutet irreguläre Vorstandswahl
Streit beigelegt

Vermischtes
Mantel
06.04.2016
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26 Jagdgenossen hatten sich im Gasthaus "Hallermichl" versammelt. Für Diskussionen sorgte das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Josef König aus Rupprechtsreuth merkte an, dass seiner Meinung nach die Wahl des Vorstandes irregulär abgelaufen sei. Dem widersprachen Jagdvorsteher Matthias Kohl, Georg Stark und dritter Bürgermeister Richard Kammerer, der die Wahl geleitet hatte, energisch. Friedrich Janner verwies auf eine schriftliche Stellungnahme des Landratsamtes, welche die Korrektheit der Wahl bestätigte. Nach dieser Aussprache verlas Kassier Franz Sperl den Kassenbericht. Anton König bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung.

Den Bericht über das abgelaufene Jahr legte Martin Grill vor. Die Wild-Reflektoren hätten ihren Zweck erfüllt. Der Abschussplan konnte auch eingehalten werden. Im letzten Jahr waren die Schäden durch Wildschweine nicht so groß wie in den Vorjahren. Allerdings gebe es gerade in den Haidenaabauen Probleme, die Schwarzkittel zu bejagen.

Jagdvorsteher Matthias Kohl informierte, dass der Vorstand diesmal keinen Vorschlag über die Verwendung des Jagdschillings machen würde. Die Jagdgenossen seien stattdessen selbst gefragt. Die Mitglieder beschlossen, das Geld der Marktgemeinde für den Wegebau zu überlassen. König sprach das Netzwerk BJV Digital an. Dort können sich Jäger gegenseitig informieren, in welchem Gebiet sich das Wild aufhält. Jagdpächter Dr. Michael Kampe erklärte hierzu, dass das BJV ein guter Ansatz sei, allerdings müssten sich auch die staatlichen Jäger daran beteiligen.
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